Ein Ausflug ins Mittelalter am Sonntagnachmittag

Mittelaltermarkt

Es war einmal ein Sonntag, ein Pfingstsonntag. Die Sonne schien nicht, aber es regnete immerhin – das erste Mal seit Tagen – nicht mehr.

Da bin ich mit den Menschen in unser neues, großes, rotes Auto gedrrrt….

…und fast eine ganze Stunde gefahren. Bis zu einer Burg. Eine Burg, auf der dieses Wochenende ein Fest stattfindet.

Genau genommen ein Markt. Ein Mittelaltermarkt.

Dort gibt es Mäuseroulette…

…und jede Menge zu Futtern.

Dazu ganz viel tolle Musik.

Die Musik im Ohr, haben wir den Markt erkundet. Was es dort nicht alles gibt.

Schwerter – leider nicht in Gürteltiergrösse – aus Holz.

…wie soll ich da nur gegen die gefährlichen Drachen kämpfen?

Ob der Schmied vielleicht?

Vorsicht heiss!

Trinken Drachen eigentlich Met?

Die Burg, war eigentlich gar keine ganze Burg mehr. Viel mehr steht da noch ein einzelner Turm auf einem Hügel…

…ein hoher Turm einer Burg.

Den Turm musste ich einfach erdrrrrren um nach jeder Menge enger Holzstiegen die Aussicht zu geniessen.

Man kann auf den Markt runter gucken…

….und ganz im Hintergrund sieht man die Berge.

Auf der anderen Seite des Turms kann drrr den Gauklern auf die Mütze spucken….

…und ganz, also wirklich gaaaaaaanz da hinten, ist der Bodensee zu sehen.

Drrrastisch, wie weit man von so einem Turm aus sehen kann. Die waren schon schlau diese Ritter.

Zur Stärkung nach den vielen Treppen gab es erstmal lustiges Essen.

*guguck*

Danach haben wir uns vom Märchenerzähler unterhalten lassen. Er hat uns das Märchen vom Waldgeist und dem bösen Zauberer erzählt. Das war vielleicht spannend… aber ist alles gut ausgegangen!

Was ein toller Nachmittag. Auch ohne Sonnenschein.

So und ich bin dann mal üben, dass ich nächstes Mal auch mitspielen kann. Ich hoffe, es wird eine nächstes Mal geben?

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Löwenzahnhonig

Gestern Abend erreichte uns – etwas zerknautscht, aber wohlbehalten – ein Neuzugang für das rote Regal.

Noch bevor sich das neue Drrrr überhaupt vorgestellt hatte, durfte es mit auf eine abendliche Rundradelung durch die neue Heimat.

Von der Menschin ihrem Fahrradkorb aus, das Allgäu erkunden. Im Moment blüht soooo viel Löwenzahn, dass die Wiesen ganz gelb sind.

Die ersten Löwenzahnblüten verwandeln sich schon in Pusteblumen.

Höchste Zeit, welche zu pflücken, drrrrte das neue Drrrr. Pusteblumen kitzeln nur in der Nase. Doch aus Löwenzahnblüten lässt sich Honig drrrren.

Gesagt, gedrrrrt und da wir kein passendes Behältnis dabei hatten, musste mal wieder der Menschin ihr Halstuch her halten. Gut, dass sie meistens eigentlich immer eins dabei hat.

Gut einwickeln, dass wir auf dem Heimweg keine Löwenzahnblütenspur hinterlassen.

Alle heile daheim angekommen.

Jetzt muss das Gelbe vom Grünen getrennt werden.

Ab Blüte 38 hatten wir dann raus, dass das am besten geht, wenn man das Gelbe vorne zusammen hält und das Grüne hinten ab drrrreht.

Über die gerupften Blüten kommt reichlich Zucker…

…und da uns unterwegs kein Zitronenbaum begegnet ist, musste es etwas Zitrone aus der Tüte tun.

Alles mit Wasser übergiessen und aufkochen.

Auf 100 Löwenzahnblüten braucht drrrrr eine Zitrone, 1 kg Zucker und einen Liter Wasser.

Wenn alles gut durchgeblubbert ist, muss die Pampe ziehen. Am Besten daneben legen und eine Nacht lang schlafen.

Am nächsten Morgen, ähm Vormittag… ja gut: Mittag (wenn drrrrr eben ausgeschlafen hat) …nochmals gut umrrrrrühren…

…und die Blütenfusseln mit einem Sieb von der Flüssigkeit trennen.

Es sieht schon aus wie Honig, riecht wie Honig, aber ist noch sehr flüssig. Also alles (ohne die Blütenfusseln) zurück in den Topf…

…und so lange Kochen, bis genügend Wasser verblubbert ist, die Konsistenz von Honig erreicht zu haben.

Zu guter Letzt alles in kleine Gläschen – ja, inzwischen haben wir wieder welche – abfüllen und auskühlen lassen.

Et voilà, Honig ganz ohne Tier. Also nur mit Gürteltier.

Ob ich mir den Platz auf dem roten Regal damit gesichert habe?

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Ein Museum aus Kutschen.

Das hat ja schon was, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Da kann drrrrr mal eben abends nach Menschinnenfeierabend ein Museum besuchen. Nein, kein solches mit Eintrittskarte und staubigen Schinken an den Wänden. Also sowas gibt’s hier bestimmt auch irgendwo, aber das ist so eher nicht unser Ding.
Viel mehr sollte es gestern – auf der Jagd nach Fotomotiven – das Kutschenmuseum sein.

Über eine Wiese mit blauen und gelben Blumen gedrrrt…

..geht’s zum Museum.

Das Museum ist eine kunterbunte Sammlung ganz vieler verschiedener Sachen.

Da hängen Töpfe an der Wand…

…und drrrr kann mal so richtig spinnen *hihidrrr*

Allerdings lauern hier auch gefährliche Raubtiere.

Hilfeeeeeee….

….aber, aber, aber ich schmecke doch gar nicht…

…besiegt!

*in sichere Höhe errette*

Natürlich gibt es auch Kutschen im Kutschenmuseum. Sehr alte und ganz verschiedene.

Ob die dort überall mal hingefahren sind früher?

Darf ich mitfahren?

Mitten drinnen hängt ein Fenster. Ohne Fenster. Nur ein Rahmen. Was der wohl schon alles gesehen hat?

Einen echten Museumsteddy habe ich kennengelernt…

…und eine Maus. Nur die war nicht ausgestopft. Die wohnt im Kachelofen, der mitten auf der Wiese steht.

So viele spannende Sachen… da wurde es viel zu schnell dunkel. Ob ich hier mal wieder hin drrren darf?

Ach ja, also die Bilderjagd der Menschin war auch erfolgreich (Klick macht gross):

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Erdnussmuffins gegen Regenwetter

Sonntagmittag, es regnet und kein Kuchen im Haus. Geht ja mal gaaaaar nicht.

Ab ins Internetz und dessen Inhalt mit unserer Backschublade abgleichen. Darin sind wir gut und es hat auch nicht lange gedauert, da hat sich da ein Rezept gefunden, das – in leicht abgewandelt/veganisiert – super lecker klingt.

Erdnussbutter und Erdnussstückchen sollen da rein. Da nehmen wir noch direkt was von der leckeren Erdnussbutter mit Stückchen. Das “gesalzen” imitieret eine Priese Salz im Teig.

Drrrrreh mal auf!

Die Margarine samt Erdnussbutter und Zucker etwas angeschmolzen lässt sich auch ohne Küchenmaschinen (= mit Holzlöffel und Pfotenkraft) locker aufschlagen.

Die Eier ersetzen wir durch Sojamehl mit der zwei Eiern angemessenen Menge Wasser…

…und statt Buttermilch nehmen wir gemolkene Macadamianüsse.

Da wir nur eine ganz kleine, oder eine normal große Gugelhupfform haben, werden es eben Muffins. Improvisation ist alles und das muss dem Teig ja niemand sagen. *hihipsssst*

Alles gut verpfoten, auf die Muffinförmchen verteilen und den Ofen rein *schiiiieb*….

…und warten.

Stäbchenprobe; wie die duften!

Kennt ihr das? Du machst den Backofen auf und entgegen kommt Dir eine Wolke aus Erdnuss und Geborgenheit? Nein? Dann musst Du das Rezept nachbacken! Unbedrrrrrt!

Während wir die Muffins – aus der Form befreit – noch eben abkühlen *puuust* lassen….

…verraten wir Euch auch die Einzelteile, wie sie in unseren Muffins stecken:

90 g Margarine
155 g Zucker
eine Messerspitze Vanille
90 g Erdnussbutter mit Stückchen

3 TL Sojamehl mit einem Schluck Wasser
80 g Macadamiamilch

165 g Mehl
2 TL Backpulver
eine Pr. Salz

…gebacken 23 Minuten bei 180°C

Wenn die Muffins anpfotbar abgekühlt sind, kommt geschmolzene Schokolade oben drrrrauf und dann heisst’s nur noch drrrrastisch genießen!

Schönen Sonntag, da draussen!

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Pauline in Katlenburg

Der April ist zwar schon vorbei, aber heute Morgen fanden sich dann doch noch ein paar Bilder ihres Aprils in unserer Mehlkiste ein. Zusammen mit einigen Worten zum Erlebten.

Sie hat den April in Katlenburg-Lindau verbracht. Das ist gerade mal einen Gürtelhopser von Osterode entfernt, wo ihre Reise seinerzeit begann.


so….nach einigen turbulenten tagen möchte ich nun unseren bericht schreiben..

da es am anfang den monats überraschenderweise noch mal schnee gab musste pauline ihren schal rausholen….es war seeeehr kallt…brrr….pauline wollte sooo gar nicht vor die tür….verständlich….

Pauline hat uns den einen morgen einen gehörigen schrecken verpasst…..sie war nirgendswo zu finden weder bei den anderen dillo´s noch bei den perlis der kinder…sie war weg….hiiiilffeee…. plötzlich sagte mein sohn das wir alle still sein sollten…er hätte pauline´s drrrr gehört..und so war es auch ….sie hat sich klammheimlich in der reisetasche meines großen sohnes verkrochen ..sie wollte unbedingt mit nach italien zum trainingslager…sie hätte es auch fast geschafft.. 😉 ..sie wäre zu gerne mitgefahren da es ja viel wärmer war als hier….

aber auch bei uns wurde das wetter wieder schöner und wir konnten noch 2 schöne ausflüge machen…die uns beide male mit einem schönem ausblick über das weite land belohnt wurde….

zu dem ersten ausflug sind wir zum Höher Berg gefahren ..bei herrlichen wetter hatte man eine sehr schöne sicht. rund um den höher berg liegen die dörfer bodensee,gieboldehausen,wollbrandshausen und bilshausen. der höher berg ist ein wallfahrtsort wo im sommer sehr viele messen aber auch hochzeiten stattfinden.

beim nächsten ausflug war pauline besonders aufgeregt…. es stand eine burgbesichtigung der burg plesse an (bei göttingen)…drrr …sie war total hin und weg von der aussicht….

liebe grüße fam.kaboth

Anmerkung der Menschin: ich hoffe, die Bilder alle richtig zugeordnet zu haben…. war ein echtes Puzzle.

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Bären in Gläsern.

Freitagmittag, kurz nach Feierabend und die Sonne lacht.

Ab auf”s Fahrrad gemungot und los.

Kaum aus der Stadt draußen, hat mich die Menschin in einen Wald gestrampelt. Einen Wald, in dem es ganz eigenartig nach Knoblauch gerochen hat. Ein Knoblauchwald? Wächst Knoblauch etwa doch auf Bäumen?

Halt, hier links! Da kommt der Duft her…

Knoblauch wächst natürlich nicht auf Bäumen, aber Bärlauch, der wächst unter den Bäumen.

Hier tut er das in rauen Mengen…

…so weit das Auge reicht.

Geschmackstest: ja, das ist Bärlauch. Kein Maiglöckchen weit und breit. Hoffentlich.

So viel konnten wir gar nicht pflücken, wie wir uns gefreut haben, diese Stelle verraten bekommen zu haben.

Pflücken und Pfötchen lecken und pflücken und Pfötchen lecken und die Schätze im Fahrradkorb verstauen. Da musste spontan der Menschin ihr Halstuch als Transportverpackung herhalten. Nicht dass wir unterwegs noch was verlieren. Das wäre ja schade drum!

Als der Korb fast voll war – und man dem Wald gar nicht angesehen hat, dass da auch nur ein einziges Blättchen fehlt – alles gut einwickeln und ab nach Hause. Eine Duftwolke hinter uns her wehend.

Daheim angekommen haben wir unsere Beute gleich ausgewickelt…

… und ganz vorsichtig gewaschen.

Ein Wenig trocknen lassen die ganzen Blätter…

…und in Ermangelung von Pinienkernen ein Schnäuzchen voll Mandeln anrösten.

Etwas Sesam passt auch noch dazu.

Die abgetrockneten Blätter grob hacken…

…und alles zusammen in den Mixer.

Noch einen großen Schluck Olivenöl dazu, dass es besser flutscht.

Nachdem man mungo mensch den in der gesamten Küche verteilten Sesam wieder aufgefegt hat, um Punkt 15 Uhr den Mixer anstellen…

…und zusehen wie aus den frischen Blättern giftgrüne Pesto wird.

Zu guter Letzt die Pesto in kleine Gläschen füllen. Ja, das mit den Einmachgläsern ist Ende April ist so eine Sache. Ist nicht, wegen nicht vorhanden. In unseren ist leider nach wie vor viel zu viel Pflaumenmarmelade drinnen und zu kaufen gibt es gerade nur Geranien und Grillanzünder. Aber was ein echtes Mungo ist, das weiss sich zu helfen.

Menschin, heute Abend gibt’s dann Essiggurken mit Apfelmus! Die liegen schon auf’nem Teller im Kühlschrank. Ich habe die Gläser gebraucht.

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Kichernde Brownies

Kicherbrownies

Es ist Wochenende und wir haben noch gar nix gebacken? Das drrrrt ja mal gar nicht.

Sonntags und die Mehlbeisse…. Hmmm…. war da nicht ein Rezept mitohne… Gefunden!

Heute sind wir mal modern und lassen das Ausdrucken bleiben.

Was braucht’s denn alles…

250 g gekochte Kichererbsen
180 g Zartbitter-Schokolade
1 TL Kokosöl
100 g Datteln (eingeweicht)
3 EL Kakaopulver
2 EL Leinsamen + 6 EL warmes Wasser
½ TL Backpulver

Kichererbsen also. Das werden g’spaßige Brownies *hihidrrrr*

Die Datteln dafür hat die Menschen in weiser Voraussicht schon heute Mittag eingeweicht…

….und so muss ich nur noch die kichernden Erbsen abgiessen….

…und reichlich Schokolade schmelzen.

Leinsamen mit rein…

…und eigentlich alles in den Mixer. Aber auch wenn wir den perfekten Mixer für sowas haben, haben wir leider nicht die perfekten Nachbarn, sonntags backen zu dürfen. Alte Leute brauchen eben ihren Mittagsschlaf. Also mit leisem Fluchen: Zauberstab statt Mixer. *schlepp*

Alles glatt zusammengemixt – wir haben übrigens das komplette Einweichwasser der Datteln wieder dazu gekippt – gibt es einen großen Brownie.

*schiiiiieb* in den Ofen rein.

Nach einer guten halben Stunde stellte sich dann heraus, dass unsere Auflaufform gänzlich ungeeignet zum Backen ist und beim Versuch, den großen – in dem Moment noch super lecker aussehenden – Brownie daraus zu befreien in einem Krümelmassaker endet.

Aber es schmeckt.

Dann eben mit reichlich Schakalode wieder zusammen geklebt…

….die Krümel links hinten rechts liegen lassend…

…sieht das Ergebnis so lecker aus, wie es schmeckt.

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Heaven und Space um den Hals

Da habe ich doch einen neuen Wolldealer aufgetan. Sehr individuelle und wunderschöne Ware.

Am liebsten hätte ich sie natürlich alle, doch zum Anfangen sollte es ein Grashüpfer tun.

Von dunkel- nach hellgrün.

Daraus sollte ein “Heaven und Space” werden. Die Anleitung dazu gibt’s auf Ravelry.com

Los geht’s.

Kennt ihr das? Wie bei einem guten Buch. Man möchte ganz schnell fertig werden und trotzdem soll es noch ewig dauern…

…doch viiiiele Abende und das ein oder andere Mal verzählen später war er – zwar nicht ganz gerade – aber fertig:

Meins.

Den kleinen Anhänger, der am Knäul den Anfang markierte, habe ich mit verarbeitet.

Ich mag diese Kleinigkeiten, die einen 0-8-15 Wollknoten individuell machen. Eine Quelle dafür habe ich – es lebe das www – schon aufgetan. Denn Gute Dinge haben Seele.

Und jetzt will ich mich endlich an ein Revontuli vagen. Die Anleitung habe ich vor drei Jahren ausgedruckt. Jetzt muss ich mich “nur” noch für die passende Wolle entscheiden. Tendenz: Wunschbonbon – irgendwas mit orange und lila.

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Brot mal anders

Es ist Feiertag. Und die Brotkiste ist leer. Na gut, nicht ganz leer, aber Brot ist auf jeden Fall keins mehr drinnen.

Die Mehlbeisse können wir heute nicht anwerfen, sonst klingelt gleich wieder irgend so ein spießiger Nebenanbewohner und beschwert sich, nicht schlafen zu können am helllichten Tag.

Die Menschin hatte sich aber doch vor gar nicht all zu langer Zeit ein Rezept geben lassen, da braucht’s gar kein Mehl, für das Brot.

*such*

Ha, hier ist es!

Die Zutaten dafür sollten wir eigentlich da haben.

Was gibt denn die Backschublade so her?

Nüsse sind noch von den Keksen übrig, die gerade im Ofen vor sich hin duften.

Brotgewürz? Na klar, das steht zwar nicht im Rezept, aber das passt da bestimmt rein.

Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne wären auch gefunden…

..die müssen nur noch gehackt werden *auskipp*

*hack*

*hüpf*

*flipp*

Diese Dinger sind vielleicht widerspenstig. Die hüpfen einfach unter dem Messer raus und verteilen sich in der ganzen Küche. Kennt ihr dieses Spiel mit dem Fliegenpilz und den kleinen Plastikchips? Die man in den Pilz rein flippen muss? Das geht auch mit Kürbiskernen. Bestimmt.

Menschin, hier Dein Kaffee – aber gut kauen!

Wir waren uns dann schnell einig, dass „gehackt“ einfach nur heisst, jeder Kürbis- und jeder Sonnenblumenkern ist mindestens einmal angeschnitten.

Der Leinsamen ist zum Glück schon geschrotet in seiner Tüte.

Noch die Chiasamen dazu…

..und vom Salz darf’s auch etwas mehr als der im Rezept angegebene Teelöffel für die ganze Schüssel sein.

Zum Schluss noch einen kleinen Schluck Öl dazu…

…und alles gut durchrühren.

Jetzt muss der Teig gut durchweichen.

Eine Spülmaschinenladung lang, ist eine angemessene Zeit und danach sind dann auch die Keksback-Schüsseln wieder entpappt.

So lange schonmal die Backform einfetten…

…und – drei Stunden später – den gut durchgeweichten Teigin die Backform stecken.

Gebacken habe wir unser Brot eine Stunde und es dann einen ausgedehnten Spaziergang lang im auskühlenden Ofen nachziehen lassen.

Jetzt muss das Brot nur noch auskühlen, dann können wir es probierrrrren.

Da davon auszugehen ist, dass das Brot drrrrastisch lecker schmeckt, gibt’s das Rezept gerne gleich:

100g gemahlener Leinsamen
100g gemahlene Nüsse
150g gehackte Sonnenblumenkerne
150g gehackte Kürbiskerne
3EL Chiasamen
2EL Hefeflocken
4 EL Flohsamen (haben wir weggelassen, wegen keine da)
2EL Öl
350ml Wasser
1EL Agavendicksaft
1TL Salz (bei uns sind 2 EL Kräutersalz drinnen)

Den Teig mehrere Stunden quellen lassen und dann mindestens 1 Stunde bei 180°C backen. Vor em Anschneiden komplett abkühlen lassen und dann genießen.

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Es frühlingt sehr

Auch wenn es gestern Abend noch in dicken Flocken geschneit hat, im Moment tropft und taut es überall.

Dazu herrlicher Sonnenschein. Das ist einen Spaziergang wert.

Die vorerst letzen Flecken Schnee tauen weg und drunter kommt der Frühling zum Vorschein.

Guck mal, das erste Gänseblümchen…

…und die erste gelbe Blume!

Gleich daneben kommt das zweite bis siebte Gänseblümchen unter dem Schnee hervor!

Ich mag Gänseblümchen!

Was da so alles unter dem Schnee raus taut… faszinierend!

Da gehören die Schlüsselblumen doch eher hier her. *schnupper*

Ganz gar nicht weit weg, da ist noch richtiger Winter…

…aber egal ob grün oder weiss: Euch allen eine Hand voll Osterfeiertage voller Sonnenschein und mit vielen bunten Eiern.

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