Discgolf in den Bergen.

An einem sonnigen Sonntag, sind ein paar wenige Kilometer mit dem Auto den Berg hoch gefahren. Bis ganz in die Nähe des Winterarbeitsplatzes meiner Menschen.

Vom Schnee war leider nicht mehr viel übrig…

…aber dafür sind die Disc-Golf Körbe wieder aufgetaucht.

Discgolf, das ist wie Golf, nur cooler. Mungomässiges durch die Natur toben mit kleinen, bunten Frisbesescheiben. Also so ganzunfachmungisch erklärt.

Da gibt es verschiedene Scheiben….

…und die müssen in diese Körbe geworfen werden.

Aber das ist gar nicht so einfach auch wenn diese Dinger eigentlich einfach nur so in der Gegend rum stehen.

Schonmal eine grüne Scheibe im grünen Gras gesucht? Ich bleib lieber bei der pinken!

Am Abwurf, da ist ein Plan, auf welchem steht, in welcher Richtung der Korb zu finden ist. Den sieht mungo nämlich nicht immer gleich. Da sind schonmal Hügel und Bäume dazwischen.

Irgendwo da hinter dem Zaun um die Ecke, da soll einer stehen.

Im Wald werfen sich einem dann die Bäume kurzer Hand in die Flugbahn….

…oder die Scheiben nehmen ganz spontan ein Bad im kühlen Bach (die Menschin weiss jetzt, dass ihre Schuhe wasserdicht sind – es lief nicht wieder raus, was rein schwappte)…

…und die letzten Reste an Schnee sind auch sehr tückisch.

Das da hinten war übrigens mal ein Stück „Familienabfahrt“; bis vor wenigen Wochen.

Jetzt blühen hier die Blumen. Nur nicht ummähen mit den Scheiben!

An den ganz fiesen Stellen, habe ich dann lieber die Menschen vorgeschickt, um die Scheiben wieder zu retten.

Am Ende haben alle gewonnen…

…zumindest mungomässige Aussicht (und jede Menge Spass).

Machen wir das mal wieder?

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Ein Avocadokernplantschbecken.

Mögt ihr auch so gerne Avocados? Als leckere Guarkamole? Oder mit Bärlauch als Nudelsosse, so wie es das bei uns heute gab?

Bislang haben wir die Kerne der Avocados immer lieblos im Biomüll entsorgt. Doch jetzt haben wir etwas entdeckt. Damit kann drrrr einen eigenen Avocadobaum züchten!

Wie soll das denn funktionieren? Wann können wir ernten?

Das Leckere von Schale und Kern befreien…

…und jetzt den Kern raus bekommen. Irgendwie.

Mit einem Löffel (und einer geschickten Menschenhand) haben wir das hin bekommen.

Dem Kern durch die halbe Küche hinterher hüpfen, Fussboden und Schrank putzen…. alles schön sauber drrren…

…und jetzt darf der Kern Bötchen fahren.

Schwimm gut, lieber Avocadokern!

Da steht doch jetzt… nicht wirklich… drei… DREI… Monate….M-o-n-a-t-e… warten?

Ach Du lieber Gürtel – na dann ab ins Schlafzimmer mit dem Avocadokernplantschbecken…..

…und in stubentigerfreiem Gebiet abwarten. Mal wieder.

A propos Abwarten, unser Gummibärligarten trägt zwar auch noch keine Früchte (schade eigentlich), aber immerhin wächst da mittlerweile was!

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Ein Gummibärligarten.

Mich haut’s aus dem Gürtel… meine Streifen kringeln sich im Kreis…

…wie drrrrrastisch ist das denn: ein Gummibärligarten.

Das, das, das, das sind Gummibärchen zum selbst Anpflanzen?

Hol das Gewächshaus raus, wir pflanzen jetzt Gummibärchen!

Bevor wir die Gummibärchen wachsen sehen können, müssen erstmal die Jiffys wachsen.

Während die sich dick und satt saugen, mit ruhiger Pfote den Samen aus dem Karton befreien.

Das sieht aber gar nicht aus wie Gummibärchen. Hmmmm.. ist da überhaupt was drinnen?

Das ist aber nicht viel. Jetzt nur nicht niesen!

Die Jiffys sind satt, rein mit den Samen.

Statt der Gartenharke haben wir lieber einen Zahnstocher genommen. *Luft andrrrrr*

Den Deckel – hau ruck – oben drauf…

…und nun – genau – warten.

Waaaaachst, Gummibärchen waaaaaachst!

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Brotbausatz mit Zubehör

Ein Brotbausatz

Was hat die Menschin denn da wieder angeschleppt?

Ui, ein Brotbausatz. Genau genommen vier Brotbausätze. Das ist ja drrrrastisch.

Da müssen wir doch gleich eins in den Ofen drrren. Das hier, passt gut zum geplanten Abendessen. Das „rustikale Weizenbrot“.

Das sind aber viele Einzelteile….

Da gibt es eine Anleitung dazu. Was sagt die denn…

Erstmal alle Zutaten in eine Schüssel kippen. Hmmm, warum sind die dann überhaupt einzeln verpackt? Also alle, bis auf das „Streumehl“.

Noch Wasser dazu….

…und dann soll drrrr alles mit „Händen, Kochlöffel oder Küchenmaschine“ vermischen.

Das Streumehl auf dem Tisch verteilen…

…und den Teig gut durchkneten. Da steht zwar nix von Pfoten aber das wird schon gehen.

Den Teig gründlich durchgepfotet, kommt dieses komische Dingens da zum Einsatz. Das war auch mit im Paket und die Menschin nennt es Gärkörbchen.

Darin soll der Teig ruhen, sagt die Menschin.

Der Teig! Nicht die Gürteltiere!

Nachdem das dann auch geklärt war, durfte doch der Teig ins Körbchen. Schön zudecken und in aller Ruhe gehen lassen.

Da war es wieder, dieses Warten beim Brotbacken.

Wir machen so lange mal einen Spaziergang zum Altpapiercontainer. Da blieb nämlich schon einiges an Müll über. Mehl aus selbstgemahlenem Getreide und Wasser macht da irgendwie weniger Müll.

Das Brot musste wirklich lange gehen. Lange genug Zeit, um sich das beiligende Rezeptbuch zu Gürtel zu führen.
Ein paar Rezepte sind sogar vegan und den Rest müsste drrr ganz einfach umbauen lassen. Diesen „ein Teelöffel Honig“, den kann drrr wohl getrost einfach weglassen.

Möhrenmuffins… und Brot, das aussieht wie Marmorkuchen. Da wird wohl das ein oder andere ausprodrrrrt werden.

Es war sogar noch Zeit für ein kleines Schläfchen im Brotbeutel. Der war auch im Paket. Darin soll das Brot lange (frisch) halten.

Nach anderthalb Stunden hatte die Trockenhefe dann ihren Dienst getan und der Brotteig hat aus dem Körbchen geguckt.

Ab in den Ofen damit. Also ohne das Körbchen. Darin könnte Drrrrr doch jetzt… so während das Brot bäckt…. nein? Och menno….

Noch eben den Timer stellen…

…und gerade mal halb so lange Blödsinn machen warten wie beim Gehen später war das Brot auch schon fertig.

Ein wenig…

..explodiert?

Abr drrrrraschtisch leckschr!

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Erwischt.

Ihr kenn die ganz bestimmt alle. Diese kleinen Tierchen. Doch habt ihr sie auch schonmal gesehen?
Wir haben sie auf frischer Tat erwischt: diese kleinen Tierchen, die nachts im Schrank die Klamotten enger nähen.

Tagsüber sitzen sie ja am liebsten im Kühlschrank und lauern darauf, dass ein hungriger Mensch vorbei kommt, um sich auf dessen Hüften zu schwingen.

Für sich alleine, sind sie eigentlich ganz putzig…

…doch sie sind so selten alleine unterwegs.

Überall verstecken sie sich. Sogar im Salat!

Aus der Kekstüte, da kommen sie gleich rudelweise.

Nur von Bewegung, da halten sie gar nicht viel. Da würden sie schmelzen. Sagen sie.

Na wir werden bestimmt noch ganz viel Spaß zusammen haben.

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Ein Brot

Diese Woche kam schon wieder ein Paket, zu dem uns gar keine Bestellung durch die Pfoten ging. Haben wir etwa….?

Wir haben. Wir haben ein Brot gewonnen. Ein Selbstbaubrot.

Der Karton ist schon fast offen. Ob sich da der Paketmann drauf gesetzt hat? Uuuups. Guguck, Broooooot, wo bist Du?

Nein, Dich kann man nicht essen.

Da ist bestimmt noch mehr drinnen, als Styroporchips.

Ein Brief ist drinnen. Ein Brief, der uns zum Gewinn gratuliert.

Zum Gewinn einer Backmischung für Roggenbrot.

Das ist ja drrrrastisch. Wir backen unser Brot nun schon eine ganze Weile selber. Eigentlich immer freitags. Wenn Brot gebacken wird, dann ist Wochenende. Ab in die Küche damit!

Eine Tüte Trockenhefe braucht drrrr noch dazu.

Na da wird bestimmt auch frische gehen, davon wohnt nämlich gerade noch ein halber Knubbel im Kühlschrank.

Die Mischung aus der Tüte befreien…

..und das HandPfotenrührgerät bereit halten.

450ml lauwarmes Wasser – nein, heute wird nicht improvidrrrt. Keine extra Gewürze, keine Nüsse, kein irgendwas. Wir halten uns außnahmsdrrreister Weise mal genau an die Anleitung.

Alles gut umrrrrühren…

…bis es ein Teig wird. Der Teig ist viel fluffiger und nasser, als wir es vom selbstgeknetenen Brotteig gewohnt sind. Aber wir haben uns genau an die Packung gehalten. Das wird so schon stimmen.

Jetzt muss der Teig in die gefettete Backform.

…raus da!

Schön verteilen….

…und mit einem Teigschaber soll drrrr den Teig glatt streichen. Irgendwo… hatten… wir… doch… mal… sowas….

…gefunden! Oben drauf kommt noch ganz dünn Öl. Da nehmen wir das Walnussöl, von dem in unserem selbtgemischten Brot immer ein Schluck in den Teig kommt.

Mit Folie abdecken, sagt die Packung. Ähm… das Brot, oder den Bäcker?

An einem warmen Ort, darf der Teig jetzt eine halbe Stunde vor sich hin gehen. Diese hervordrrrrend dafür genutzt werden, das zweite Gürteltier aus der Frischhaltefolie zu befreien.

Als der Teig seinen Ofenspaziergang beendet hatte, kommt die Folie (das haben wir dann die Menschin machen lassen) wieder ab. Alles gut zurück in die Form stupsen…

…und ab in den Ofen. Eine Stunde später war dann klar: ja, unsere Backform ist zu klein für diese Backmischung. Da ist so einiges abgehaut und durch den Backofen gedrrrt.

Macht nix. Es ist ja noch genug da und den Backofen, den muss sowieso die Menschin putzen.

Aber wir freuen uns so lange schonmal auf das Abendessen.

Schönheit ist unser Brot nun keine geworden: etwas bazig – so im Vergleich zu dem, was wir sonst so backen. Und es fällt außeinander. Aber das macht auch nix. Dafür gibt es schließlich Bionella. Damit kleben wir das einfach wieder zusammen.

Ein ganz dickes Dankeschön an Bauckhof für diesen drrrastischen Gewinn.

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Advent, Advent, das Plätzchen rennt.

Morgen ist der erste Advent. Höchste Zeit, den Gürtel in die Küche zu schwingen und die leeren Keksdosen aufzufüllen. Die Menschin hat jede Menge Zutaten mitgebracht.

Alles zusammen *schlepp* drrrrren…

…und über den Schokoladenturm staunen.

Alles gut sortiert habe wir uns auf die Schüsseln und Tüten gestürzt. Das Mehl mit dem Backpulver verdrrren…

..Mandel nackig machen…

…und noch viel mehr rrrrühren.

Was macht drrrr, wenn die Menschin vergessen hat, die Alsan rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen? Genau: Gürtelwärme.

Naja, oder auf den Herd stellen. Geht beides.

Immer schön an das Rezept halten. Bei Plätzchen wird nicht improvidrrrrt. Die sollen ganz genau so werden, sie letztes Jahr auch.

Bevor Plätzchen draus werden, muss der Teig etwas ruhen. Dazu durfte er sich auf den Balkon setzen. Da hat er es schön kühl und eine tolle Aussicht noch dazu.

SO lange haben wir dann doch noch etwas improvidrrrt und aus allen nicht ganz leer gewordenen Tüten noch Reste-Banenenbrotkekse gemacht.

Eigentlich hätten das Herzchen werden sollen, aber irgendwie wollten die nicht so recht…

…ab in den Ofen damit.

Von den Mokkaplätzchen haben wir dieses Jahr sicherheitshalber gleich die dreifache Menge gemacht. Drrrr weiss ja nie, wie schnell die (wieder) weg sind.

Die Vanillekipferl sind auch schon aus dem Backofen zurück und dürfen in einem Vanille-Puderzuckerbett abkühlen.

Auf die Mokkaplätzchen kommen – auf jedes eins – Kaffeebohnen oben drauf. Das ist was für feinmotodrrrrische Pfoten.

D’oh, nicht so oben drauf.

Ja, so ist besser.

Und jetzt noch Schokolade oben drauf. Viel Schokolade!

Ob ich schonmal eins… nur eins…

…fällt ausch gar nischt afff.

Keine Angst, es sind genug Plätzchen in den Dosen gelandet..

…dass bis Weihnachten bestimmt noch welche da sind.

Wenn ihr jetzt Hunger bekommen habt, dann verraten wir Euch doch gerne die Rezepte dazu:

Mokkaplätzchen
150g Alsan
125g Zucker
1 „Ei“ (wir haben den geschenkt bekommenen MyEy vom letzten Advent genommen)
250g Mehl
2 TL Backpulver
100g gem. Haselnüsse
2TL Rum
2 EL löslicher Kaffee
15 Minuten bei 180ºC
Schokolade und Kaffeebohnen für oben drauf

Vanillekipferl
420g Mehl
315g Alsan
150g gemahlene (nackige) Mandeln
105g Zucker
15 Minuten bei 175ºC
Puderzucker und Vanille zum drin wälzen (also die Kipferl )

Mandelmürbchen
200g Alsan
150g Speizestärke
100g Mehl
100g gem. Mandeln
80g Puderzucker
etwas Vanille
nackige Mandeln zum drauflegen
10 Minuten bei 170ºC

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Von Kassettenkindern und Brausebonbons

Wir machen ja bei wirklich jedem Gewinnspiel mit, bei dem es irgendwas nicht unbrauchbares zu gewinnen gibt und so kam es, dass wir vor ein paar Tagen ein kleines gelbes Paket bekommen haben. Ein Kassettenkinderpaket.

In den Paket war ein Buch…

…und eine ganze Menge anderer, lustiger Sachen.

Ähm, nein… das ist kein Weihnachtsohrschmuck. Das ist eine mini Diskokugel.

Genau, an der Wohnzimmerlampe, bei seinen großen Brüdern, da macht sich die viel besser, als am rechten Ohr.

So als Gürtel des 21ten Jahrhunderts mussten wir uns erstmal erklären lassen, was denn eine Kassette ist. Das war, hat uns die Menschin erklärt, der Ururopa zur Musik als mp3. Walkman hieß der Vorfahr zu unserem iPod, in dem man diese Kassetten überall abspielen konnte und unhandlicher war er auch.

Kurzer Hand drückte uns die Menschin den Dachbodenschlüssel in die Pfoten: mitkommen!
Dort haben wir ein orangenes Karrussell gefunden. Doch das ist nicht zum Mitfahren, sondern da sind so schwarze Dinger drinnen. Das sind Kassetten.

So sehen diese Kassetten also aus.

Und da, auf diesem dunkelgrauen Band, da waren die Bits die Musik drauf.

Wenn Drrrr nicht aufpasst, dann gibt es Bandsalat, sagt die Menschin. Da mussten wir natürlich ganz gleich ausprob…. ooops.

Zum Glück gibt es auch gegen Bandsalat ein Rezept. Das heisst Bleistift. Das war sozudrrren die Resettaste an der Kassette.

Spannend… und irgendwie umständlich… oder?

Jetzt, da wir wissen wie das mit so einer Kassette so war, schnappe ich mir einen der leckeren Brauselutschern und das Buch dazu. So ein Buch aus Papier, das st ja schon recht ungewohnt. Da muss drrrr blättern, statt mit der Nase in die Ecke zu stupsen. Und abends muss das Licht angeschaltet werden, weil das Buch gar nicht selber leuchtet. Echt retro *hihidrrr*.

Das Buch ist (mit Licht an) leicht zu lesen. Doch an so mancher Stelle, waren wir echt entsetzt. Diese Kassettenkinder hatten eine Antenne am Fernseher und die musste man manchmal festhalten, dass das Bild da blieb? Dazu gab es eine Programmzeitung, weil die Filme nur einmal kamen und man sie genau dann anschauen musste, oder eben gar nicht. Aber, aber, aber dafür gibt es doch das Internet.

Google hieß damals Brockhaus und stand im Regal. Amazon hieß Quellekatalog und war auch aus Papier.

Um Fotos zu knipsen, brauchte drrrr Filme. Da passten gerade mal 24 Bilder drauf und bis die Fotos angeguckt werden konnten, musste mehrere Tage lang gewartet werden. Verrückt! 24 Fotos, das macht unsere Menschin (heute) doch in 10 Minuten. Mindestens.

Das Buch erzählt noch von vielen anderen – aus Sicht eines Gürtels im Jahr 2016 – total verrückten Sachen. Aber so manches, das klingt echt drrrastisch.

Obst im Supermarkt nur jahreszeitabhängig kaufen zu können, das finden wir gut – wer braucht bitte Erdbeeren zu Weihnachten, die tausende Kilometer um den Erdball gefahren wurden und irgendwo unterwegs ihren Geschmack an’ner Mautstation abgegeben haben.

Im Urlaub möglichst nicht als Deutscher auffallen wollen, das hat sich auch nicht geändert…. oder ist wieder so… na zum Glück sind wir alle keine Deutschen, sondern (Wahl-)Allgäuer.

Am Ende waren wir aber doch froh, dass wir unseren iPod, Onkel Google, bleifreies Benzin und ein Telefon ohne Wählschreibe haben. Aber also diese Brausebonbons, die nehmen wir gerne öfter!

Waren die 80er ein rundum sorglos Paket, wie dieses Buch weitgehendst beschreibt, oder war es nur das Kindsein, das den Autoren das rundum sorglos Gefühl in Erinnerung behielt. Die Menschin konnte uns da auch nicht viel zu sagen, denn sie war selbst Kind in den 80ern. Aber an das Fürst-Pückler-Eis von Bofrost, an das kann sie sich noch erinnern. Wir haben nichts verpasst, sagt sie.

Auf jeden Fall ein ganz drrrrrastisches Dankeschön, lieber Stefan Bonner und liebe Anne Weiss für das Buch und das tolle Paket.

…irgendwo hier haben wir doch auch noch so einen „Atomkraft, nein Danke“ – Aufkleber gesehen.

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Apfelkuchen

Ein paar der leckeren, roten Äpfel konnte ich gerade noch so davor retten, im Quittenkompott zu landen.

Diese hier wird ein anderes Schicksal ereilen. Aus denen wird Apfelkuchen.

Zu erst das Mehl abmessen. *kletter* …ich seh nix.

Ah, so ist besser. Gesammelte Streifenpower.

Zucker muss auch dazu…

Die Äpfel dürfen ihre Schale behalten. Nur das Kerngehäuse, das muss raus.

Nach – gefühlten – Stuuuuuuunden, wenn alle Äpfel zerstückelt sind, erstmal eine Stärkung für fleissige Mungos. *kau*

Derweil schomal ein gesteiftes Gürteltier die Mandelsplitter leicht anrösten lassen…

..und mit den geschnipselten Äpfeln, etwas Kokosöl und einem Hauch Vanille vermischen. (also die Mandelsplitter, nicht das gestreifte Gürteltier!)

Die Menschin hatte da schonmal was (=einen vorgebackenen Mürbteigboden) vorbereitet, so dass wir direkt zusammenbauen können.

Alles gleichmässig verteilen und darauf aufpassen, dass am Rand mehr Streusel als Äpfel sind. Sonst wird das Ganze am Ende etwas instabil und muss mit dem Löffel direkt aus der Kuchenform gefuttert werden. Woher wir das so genau wissen? Äääähm….

…..den Kuchen in den Ofen schieben und warten.

Wie… aufräumen… das macht doch die Spülmaschine?

Ich hab da auf jeden Fall keine Zeit zu. Mungo muss auf den Kuchen aufpassen.

Außerdem muss ich Euch das Rezept aufschreiben, während der Kuchen bäckt.

Mürbteigboden:
150g Mehl
1TL Backpulver
75g Zucker
75g Margarine
1TL Sojamehl (mit etwas Wasser)
Vanille

Den Boden alleine in der Springform vorbacken, bis er schon leicht Farbe annimmt.

Streusel:
250g Mehl
125g Zucker
2Tl Backpulver
125g Margarine
1TL Sojamehl (mit etwas Wasser)
1Tl Zimt

Alle Zutaten mit den Fingern zu lockeren Streusel vermatschen. Insidertipp: ein großer Löffel Kokosmehl, macht die Streusel noch lockerer.

100g Mandelstifte
5-6 große Äpfel
2EL Kokosöl
Vanille
Zimt

Alles zusammen bei 150°C nochmal etwa 45 Minuten backen.

Den fertigen Kuchen kurz abkühlen lassen, und vom Springformrand befreien.

Am aller mungomässigsten schmeckt der Apfelkuchen, wenn er noch ganz leicht warm ist.

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Rote Äpfel von nebenan

Eines Abends, es wollte schon fast dunkel werden, da erfuhr ich von einem Apfelbaum, der geschnitten werden sollte. Doch da hingen noch mungomässig viele Äpfel dran. Dieser Apfelbaum, der steht gar nicht weit vom roten Regal entfernt in einem Garten in der Nachbarschaft.

Die Apfelbaumbesitzerin, das ist eine sehr nette Frau, die wohl schon keine Äpfel mehr sehen kann. Also hat sie mir erlaubt, pflücken zu gehen. Ist das nicht mungomässig?

Nun ganz alleine, war ich nicht. Die Menschen haben mir geholfen und die Leiter gehalten.

So konnte ich ganz hoch in den Baum mungon…

…und kam mit einer großen Tasche voller dicker, roter Äpfel wieder runter.

Die sehen nicht nur lecker aus, die schmecken auch so!

Ich bin dann mal Apfelkuchen backen und Kompott kochen. Na und nebenbei den ein oder anderen Schnitz Apfel naschen.

DANKE, liebe Apfelbaumbesitzerin!

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