Noch eine Torte

Nachdem unsere erste Torte gerade mal für zwei Gürtel ausgereicht hat, war klar: der zweite Versucht wird eine ganze Torte. Nicht nur so ein Maul-voll-drittel-Minidingens.

Die Grundlage unseres heutigen Experiments war unser Lieblings-Schokokuchen. Diesen haben wir kurzer Pfote in der Mitte auseinander gedrrrrt, sonst passt da ja nix rein und in einer Torte, da muss was drinnen sein.

Rein kommt Schokoladensahne. Diese haben wir uns hier abgeguckt und diese besteht aus:

100g Schokolade
200ml gekühlte Schlagcreme
4 El Puderzucker
1 Miniriegel Nougat
2 Sahnesteif

Erstmal – ganz viel – Schokolade schmelzen….

…die Schlagcreme verhauen (Vorsicht, spritzt! *schleck*)…

…und den Tortenring anrollen.

Den in den Tortenring gesperrten Boden mit der Sahne (und der Schokocreme aus dem Originalrezept unseres Lieblings-Schokokuchens) einkleistern…

…und dann *hau ruck* den Deckel drauf.

Das mit dem Tortenring Abmachen haben wir mal lieber der Menschin überlassen, die wollte heute sowieso noch baden.

Mit dem Rest Schokosahne den zur Torte gewordenen Kuchen verputzen…

…und ein paar Herzchen zur Deo oben drauf. Fertig!

Anmerkung der Menschin: warum nur ist das rote Regal so leer… und alle sitzen vor dem Kühlschrank…

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Pauline in der Chorprobe

Dass Pauline sehr musikalisch ist, hat sie schon oft gezeigt. Da lasst sie sich natürlich auch nicht draus bringen, wenn jemand seine Noten bunt anmalt.


Pauline weiß vom letzten Mal noch, dass Mommy ziemlich gut singen kann. Russell hat erzählt, dass sie das auch mit vielen anderen zusammen tut – man nennt das einen “Chor”, wenn viele Menschen gleichzeitig singen – und dass es sich da noch viel toller anhört.
Davon musste Pauline sich mit eigenen Augen und Ohren überzeugen.

Damit alle wissen, was sie singen sollen, gibt es große Bücher mit vielen komischen schwarzen Zeichen, die zwischen je fünf Gitterlinien eingesperrt sind. Das sind die Noten. Sie sehen schrecklich kompliziert aus. Vor allem muss man wissen, welche davon man zu singen hat. Aha, die rosa angemalte Reihe ist unsere.

Pauline hat sich mit in die Chorprobe eingeschlichen, und wir konnten nur ein schnelles heimliches Foto schießen…
Der da in der Mitte ist der Dirigent, der allen zeigt, wann sie lossingen sollen, wie schnell und wie laut. Auf den muss man also gut achten. Sonst würde alles durcheinandergehen.
Die Damen da hinten singen alle Sopran, das ist ganz hoch. Wir singen Alt und sitzen deshalb auf der anderen Seite. An der Wand hängen Plakate von den vielen Konzerten, die der Chor schon gegeben hat.
Ach ja, die Noten, das ist übrigens die c-moll-Messe von Mozart.

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Im Mützenfiber

Eine Mütze kommt selten allein und so musste es noch eine zweite fünfte sein.

Und zwar genau die da.

Gut, nicht ganz genau – die dort empfohlene Originalwolle war mir zu kratzig und ich habe zwei Knäul Boston Sun Classic genommen – aber die Anleitung blieb.

Oh was habe ich geflucht. Eine ganze Mütze lang Maschen zusammenstricken, wieder neu aufnehmen und sogleich wieder zusammenstricken. Nein, nennen wir es knoten… stricken wäre eine flüssige Bewegung. Das war kein Stricken. Das war Knoten.

Dennoch hat sich die Mühe gelohnt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Passt!

Meine aller neueste Errungenschaft kam auch direkt zum Einsatz. So ist nicht zu übersehen, wessen Nadel das gute Stück entsprungen ist.

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Pauline und die Karlsruher Baustellen – Update 2015

Wenn man schon so viele Erinnerungen gesammelt hat, wie unsere Pauline, da wird es spannend, Orte zu besuchen, an denen Drrrrr schon mal war und die Veränderungen zu beobachten.


Schon im vorigen Jahr hat Pauline feststellen müssen, dass in Karlsruhe die ganze Innenstadt umgegraben wurde, beinahe jedenfalls. Wir erinnern uns…
Da Mommy immer noch über die Bauerei schimpft, wollte Pauline wissen, welche Fortschritte das Projekt inzwischen gemacht hat.

Wenn man mit der Straßenbahn durch die Stadt fährt, sieht man jedenfalls reichlich Baustellen.
Da wendet sich sogar Kaiser Wilhelm samt seinem Pferd mit Grausen ab.

Die Bagger sind cool, und die Bauarbeiter auch: Die sind genau so schön orange wie ich.

Wie sieht denn der Marktplatz inzwischen aus? *Durch den Zaun lug*

Das ist ja der reinste Grand Canyon hier.

Am Bauzaun gibt es Informationstafeln, die zeigen, wie es mal werden soll. Bis dahin vergehen aber noch etliche Jahre.

Aha, so soll es dann unten in der Straßenbahnhaltestelle aussehen.
Na, schön ist was anderes.

Licht und Schatten

Die Pyramide haben sie immerhin stehen lassen und sorgfältig drumherum gebuddelt.

Blick von der Aussichtsplattform auf den Karlsruher Grand Canyon…

Schwer vorstellbar, aber wahr: Zwei Meter unter mir im Boden steckt eine riesige Maschine, die den Tunnel gräbt. Hier haben sie die Löcher schon wieder zugemacht und bohren jetzt unterirdisch weiter. Lassen wir uns überraschen, ob das funktioniert. Hoffentlich kracht nicht ein Haus ein so wie damals in Köln…

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Pauline im Glück, oder: Ein Beitrag zum Thema Torte

Pauline hat von unserem Tortenthema erfahren und sich sofort zur fachdillischen Beteiligung an den Experimenten bereit erklärt!

Da zuhause im Allgäu zur Zeit anscheinend viel über Torten diskutiert wird, hat sich auch Pauline mit dem Thema beschäftigt.
Was lag da näher, als eine Feldforschung durchzuführen. Mommy nahm Pauline mit zu einem Lokaltermin im besten Café der Stadt.

Die hier haben so schöne Farben. Können wir nicht alle Sorten probieren?

Aber da Pauline noch in ihren Karton passen muss, und das schon in wenigen Tagen, ist nur ein Stück pro Gürtel erlaubt worden.
Pauline entschied sich für die Haustorte, Pflaume-Sahne mit reichlich **hicks** Zwetschgenwasser.

Wenige Minuten später…

Das.Mungo merkt an: dieses Wochenende wird bei und Schokotorte getestet werden.

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Modenschau à la Schwarzwald

Es scheint, Pauline legt alles daran, ihren chiquen neuen Hut los zu werden zu teilen.


Wie Ihr ja schon gesehen habt, habe ich einen ganz tollen Schwarzwaldhut geschenkt bekommen. Die anderen hier haben mich sehr darum beneidet. Weil so viele von ihnen den Hut wenigstens einmal aufprobieren wollten, lag es nahe, die Kamera zu holen und eine Modenschau für Perlige und Nichtperlige zu veranstalten.
Ich habe mich über die Bilder so amüsiert, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte…
Viel Spaß damit!
Eure Pauline

Bei Russell passt der Hut gerade auf ein Ohr.

Herdenchef Enrico

Little Miss Sunshine

Sophie und ihr Tapirkindergarten

Tapirmädchen Neli – auch nicht ganz die richtige Größe

Sheila trägt den Hut auf australische Art im Nacken.

Kiwiküken Holger stammt aus Neuseeland, hat sich aber gut akklimatisiert.

Florentine: “Ich seh nix…”

Leonieke

Vera: “Wo seid ihr denn alle?”

Hummeli

Kleiner Bär, ganz herzig

Rollmops Hein

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Torte die Erste

Hier gehen ja nun komische Sachen vor sich. Die Menschin fährt bis nach München um
Haarschmuck anzuprobieren, dessen Fotos sie unter Verschluss hält, die Menschen schimpfen über “Ämter” und “Papierkram” und von einer Torte ist die Rede. Wie alles, was uns so ins Schnäuzchen kommt, sollte auch diese ohne tierische Bestandteile sein. Das geht bestimmt. Irgendwie.

Über etwas Rumfragerei wurde auch ein Konditor gefunden, der sich prinzipiell auf eine vegane Torte einlassen würde, aber es fehle an Erfahrung und ob die Menschin denn ein erprobtes Rezept habe. Hat sie nicht. Aber was nicht ist, das kann ja werden.
Gesagt getan, alle Freunde – die schonmal eine vegane Torte gemacht haben könnten – mobilisiert und Rezepte gesammelt, welche es sich zu erproben lohnen könnte.
Der erste Versuch sollte eine Torte à la Schwarzwälder Kirsch werden.

Was brauchen wir da noch gleich alles?

Mehl, Mandeln,….ähm…Mandeln…….Meeeenschiiiiiin…..

an dieser Stelle 17 Minuten Pause:
Menschin zieht sich warm an
Menschin rennt in den Keller
Menschin schleift Fahrrad aus dem Keller
Menschin radelt Mandeln kaufen
Menschin schleift Fahrrad in den Keller
Menschin rennt zurück in die Küche

…alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben…

Ganz wichtig: ein ordentlicher Löffel Kakao…

…und statt der Sojamilch gab’s Mandelmilch.

Ab in den Backofen *schiiiiiieb*

Der Boden riecht schonmal köstlich….Stäbchenprobe… fertig!

Aus seiner Backform befreit, musste der Kuchen erstmal auskühlen. Um eine Torte zu werden, müssen wir den in der Mitte durchdrrrrren. Also so der Mittel in der Länge nach durch…

Ok, der Menschenmann hat ein klein Wenig mitgeholfen. Dafür haben wir die Einzelteile dann ganz schnell im Tortenring eingesperrt.

Um die eben ausseinander geschnittenen (schneiden gelassenen) Hälften wieder zusammen zu kleben, brauchen wir Pudding.
M-H-D 12 94 Hmmm… Ob der noch…

…er war und die Kirschen, die sind frisch. Also frisch ins Glas gesperrt. *hihidrrr*

Die Kirschen werden gekocht. Das geht am aller Besten in einem roten Topf mit weissen Tupfen.

Merke: hellbeiger Gürtel + roter Kirschsaft = keine gute Idee

(Biscotti nimmt dann mal ein Bad)

Für die Dekoration noch ein Wenig Schokolade raspelt….

…und dann wurde es spannend. Die sahnefreie Sahne aufschlagen.

Funktiodrrrrt!

Jetzt brauchen wir die oben abgeschnittene Hälfte wieder und dann…

*krümelkleisterkleckerkleb*

Voilà, unsere aller erste, selbstgedrrrte vegane Torte. Liebe Menschin, jetzt hast Du ein erprobtes Rezept. Naja und die B-Note…… die lässt Du ja dann den Konditor drrrren, oder….

…für’s Foto, da drrrrrehen wie die Torte einfach um.

Ach ja übrigensch… Geschmacktäscht ausch beschtanden.

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Pauline und das Karlsruher Schloss

Pauline auf den Spuren ihrer eigenen Vergangenheit *hihidrrr*

Als Pauline im März 2014 zum ersten Mal hier war, konnte sie das Schloss nur hinter Baugerüsten und Verpackung erahnen – siehe “Pauline und die Karlsruher Baustellen“: Darum wollte sie es jetzt unbedingt sehen. Inzwischen ist die Restaurierung fertig. Die Fassaden haben eine neue Farbe bekommen. Früher waren sie hellgelb. Dieser Farbton hingegen erinnert eher an Kinderka…. **räusper** mit Zuckerguss-Schnörkeln.

Von Russell hat Pauline gelernt, wie das geht mit dem Klettern auf Dächern, als wäre man King Kong.
**Schnupper** Nein, das Weiße ist doch kein Zuckerguss.

Das Schloss hat auch einen Turm. Den sieht man aber erst richtig, wenn man hinten herum in den Schlosspark geht.

Zum Schlosspark gehört auch der Botanische Garten. Letztes Jahr war Pauline einen Monat später hier, da blühte schon viel mehr Aber ein paar erste Frühlingsboten zeigen sich schon. Die Zaubernuss blüht, und es gibt ein paar Schneeglöckchen und Krokusse.

Diese Wiese wird in ein paar Wochen blau sein. Noch ist alles grün. Nur ganz vereinzelt sind schon die blauen Scilla sibirica zu finden.
He Kleines, kann es sein, dass du etwas zu früh dran bist?

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Senza Limiti – ein Gürtel (und eine Menschin) im Paradies

Heute Morgen ist die Menschin einfach nicht zur Arbeit gedrrrt. “Einen Tag Urlaub” hat sie das genannt. Mir juckte es schon im Gürtel, dass an so einem einzelnen freien Tag etwas besonderes passiert und so bin ich *schwups* in die Tasche gehüpft.

Es ging zum Bahnhof…

…wusste ich’s doch, dass das spannend wird.

In den Zug nach München sind wir geklettert. Aber es ist doch gerade gar keine Tollwood? Menschin? Was wird das?

Aus dem Zug, in die U-Bahn, ein Stück gelaufen, an einem großen Holztor geklingelt, waren wir angekommen. Wir wollten nämlich heute gar nicht adoptieren. Wir haben die liebe Gundula besucht.

Diese drrrrrastischen in die Haare mach Sachen von Senza Limiti habe ich bei der Menschin ja schon ganz oft gesehen, aber wo die her kommen, darüber hatte ich noch gar nie so genau nachgedacht. Die hatte halt bislang der Postmensch gebracht.

Hier kommen die her!

Hier gibt es ganz viele bunte Perlen…

…ob ich wohl auch mal was anprobieren darf?

Sooooo schöne Sachen gibt es hier…

…und die Menschin hat einige davon anprobiert. Aber die Fotos – hat sie mir unter Androhung vom Gummibärchenentzug verboten – werden noch nicht veröffentlicht. Das soll eine Überraschung sein. Die wird erst im August gelüftet.

Na gut, zwei hat sie mir dann erlaubt *schmacht*

Eine ganz liebe Vierpfoterin haben wir auch kennenlernen dürfen. Sie ist ungefähr so groß wie Murphey und genauso schmusebedürftig. Natürlich hatte die Menschin da zwischen dem Anprobieren den ein oder anderen Krauler übrig.

Als die Menschin dann – gefühlt – alles anprobiert hatte, haben wir uns ganz lieb bedankt und haben uns auf die Pfoten zurück zum Bahnhof gemacht.

Stellt Euch vor, da ist uns doch tatsächlich ein Maronenstand in den Weg gehüpft.

Der hatte sogar geöffnet. Das Mittagessen war gesichert. *mjammidrrr*

Ach ja und adoptiert haben wir dann doch noch wen was. Ein Haarstab, der hat uns so angedrrrrt, der wollte einfach mitkommen dürfen.

Isser nicht drrrrastisch?

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Pauline als Schwarzwaldmädel

Ist Pauline etwa dem Fasching zu nahe gekommen? *hihidrrr*


Wenn drrr schon durch den Schwarzwald gewandert ist, dann muss auch ein passendes Outfit her. Mommy hat deshalb heute einen kleinen Einkauf getätigt.
Steht ihr gut, oder? Russell gefällt es!
Selbstverständlich wird Pauline dieses Geschenk behalten und mitnehmen.


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