Satésoße

Satésoße macht glücklich. Außerdem scheint die Sonne. Also wollen wir unser schon lange gegebenes Versprechen einhalten und Euch nicht vorenthalten, wie man – ganz ohne Fertigeimer – ganz schnell leckere Satésoße drrren kann.

Erstmal eine Zwiebel und etwas Knoblauch zerlegen.

*schnief* – pöse Zwiebel.

Die besiegten Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf mit etwas Kokosöl andrrren.

Derweil ein bis drei Chillis schnipsel und dabei nur nicht mit den Pfoten zu nah an die Augen kommen.

Außerdem brauchen wir noch einige Sachen, die drrr sowieso im Schrank stehen hat: Krümelsuppe, Chillisoße, Salz, Pfeffer, Sojasoße und ein Wenig süss.

Von all dem etwas mit zu den Zwiebeln in den Topf und einen großen Schluck Wasser dazu.
Jetzt kommt die wichtigste Zutat. Die gute Erdnussbutter. Mit oder ohne Stückchen.

Davon kommt reichlich in den Topf. Also mehr als einen großen Löffel voll Erdnussbutter. Prodrrrren ist natürlich unterwegs immer erlaubt *hihidrrr*

Das Ganze noch etwas verzauberstaben…

…und schon ist die Erdnusssoße fertig.

Erdnusssoße passt ja genau zu wirklich fast allem. Aber heute macht der Menschenmann leckere Chips dazu.

…wir sind dann mal futtern.

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Bananenbrotkekse am Samstagnachmittag

An einem trüben, regnerischen Samstagnachmittag, da zieht’s keinen Gürtel freiwillig vor die Türe.

Hey Nicki, alles klar im Obstkorb? Hast Du mir zwei Bananen? Es dürfen gerne auch ein wenig angeömmelte sein.

In der Menschin ihrem Backbuch habe ich da nämlich ein ganz drrrrastisch lecker klingendes Rezept für Bananenbrotkekse gefunden. Das ist genau das Richtige für so einen Frühherbstnachmittag.

Erstmal die (geschälten) Bananen in einer Schüssel vermatschen.

Beachte: ist das Gürteltier am Schüsselrand schwerer, als die Bananen in der Schüssel…

…kann es unter Umständen zu spontanem Umkippen kommen. “Nix passiert *Pfötchen leck*” (aus dem Schüsselinneren)

Eine Tasse Mehl muss rein. Aber was für eine Tasse, das schreiben die da nicht. Eine Teetasse? Eine Kakaotasse? Eine für kleinen Kaffee? Eine für extra großen Kaffee?

Ich habe mich dann für eine mittelkleine mit Sonne drauf entschieden.

Die Haferflocken sind schwerer, als zwei Bananen. *umschaufel*

Den Chia-Samen soll drrr erst in Wasser einweichen. Das ist gar nicht so einfach. Der ist nämlich wasserscheu und schwimmt einfach (total trocken) oben auf. “Husch, husch, nun tauch schon ab!”

Laut Rezept sollen 20g Schokolade in die Kekse. Da muss denen wohl das Komma verrutscht sein. Ich nehme mal vorsorglich etwas mehr.

Ja gut.. Schokolade IN die Schüssel…

Anmerkung der Menschin: Gürteltier über die Schüssel halten und vorsichtig schütteln!

Alles gut umdrrrrühren…

…und keksgroße Häufchen auf ein bebackpapiertes Blech schaufeln.

Ab in den Ofen damit…

…und noch bevor die Frage nach dem Kücheaufräumen abschließend diskutiert werden hätte können, sind ganz leckere Kekse fertig.

Menschin, den Kaffee dazu, den kochst jetzt aber Du!

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ganz viel Baustelle

Bei uns vor der Türe ist derzeit ganz schön was los. Den ganzen Tag rrrrrumort’s und es wird Erde bewegt. Baustelle nennen die Menschen das.

Gleich vor der Türe steht erstmal ein Halteverbotsschild.

An der Ecke steht das nächste.

Die Strasse lang…

…ihr ahnt es schon: ein Halteverbotsschild.

An der Kurve: noch eins…

…und noch eins. Die gab es anscheinend im Dutzend billiger, denn…

…ein paar Meter weiter, genau: noch eins. Balou parken wir jetzt dann demnächst einfach im Wohnzimmer. Da ist noch (!) kein Halteverbot.

Morgens auf dem Weg zum Gummibärchenverdienen müssen wir jetzt rechts abbiegen…

…ob wir wollen oder nicht, es gibt nur noch den Weg durch die Stadt und beim Bäcker vorbei.

Vor lauter Baustelle, gibt es keinen anderen Weg mehr. Hier wird ganz drrrastisch gebuddelt. Mit vielen Schaufeln…

…die sich in der Abendsonne beraten, wo morgen weiter gebuddelt wird. Hey Mädels, wie ist der Plan?

Die Bagger dazu schlafen schon.

Ob ich da mal….

…hmmmm, eigentlich darf hier niemand weiter laufen. Wobei…. dieses Schild gilt doch nur für Menschen, oder siehst Du da irgendwo ein durchgestrichenes Gürteltier?

Außerdem steht da doch überall unser Name drauf!

Auf den Baggern…

…ganz groß.

Über der ganzen Baustelle – sogar in leuchtend!

Auf jeder einzelnen Absperrung steht unser Nachname…

…ganz drrrrastisch groß!

Da darf ich doch bestimmt mal eine Runde Gabelstapler drrren. Mist, abgedrrrt.

Was steht hier denn noch so alles rum?

Ich wusste noch gar nicht, dass es Baustelle jetzt schon in Eimern gibt. Baustelle to-go sozudrrrren.

Ob das ein neuer Fahrradweg wird? Den alten haben die nämlich auch weggedrrrt. Na das muss aber noch gerader werden. *Schlangenlinien drrr*

Hier schlafen die Strassenschilder. Also alle außer den Halteverbotsschildern. Die stehen ja bei uns rund ums Haus verteilt.

Wo dieses Rohr wohl hin…

…ah, zu einem freifliegenden Gullideckel. Da fehlt noch die Strasse außen rum.

Das wird also mal ein Kreisverkehr. Es lässt sich schon erkennen *im Kreis drrrr*

Um den Kreis außen rum stehen noch mehr Bagger. Leider alle schon eingeschlafen abgesperrt.

Hier besser nichts anpfoten.

Leider ist auch der ganz große Bagger auch schon eingeschlafen. Aber mal probesitzen, das geht.

Seht ihr mich?

Wie groß die ganze Baustelle ist, sieht drrr erst von oben (mit freundlicher Genehmigung von Aspektair – Klick macht groß):

Drückt uns ganz drrrrastisch die Daumen, dass morgen Fahrradwetter ist und wir weder morgens im Dunkeln Pfeile sehen noch abends einen neuen Parkplatz suchen müssen.

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Summerbreeze 2016

Letzte Woche sind die Menschen einfach nicht zur Arbeit gegangen. Statt dessen haben sie das Auto voll gestopft bis oben hin und haben was von Urlaub gedrrrrt. Da musste ich doch mit.

Wo geht’s denn hin?

Ab auf die Autobahn und erstmal in den Stau eingereiht, ging es Richtung Dinkelsbühl.

Mit ganz, ganz vielen anderen Menschen zusammen auf einer großen Wiese angekommen, wurde das Auto wieder ausgeräumt. Den Zeltaufbau habe ich den Menschen überlassen und mich – so bald sie hing – in meine Hängematte begeben. Von dort aus hat Drrrr den besten Überblick.

Als alles stand, gab es erstmal ein Bier.

Den ersten Abend haben wir ganz ruhig auf dem Zeltplatz verbracht. Zusammen mit ganz ganz vielen anderen Menschen.

Morgens einen Kaffee…

..und Frühstdrrr.

Frisch gestärkt habe ich erstmal dafür gesorgt, dass wir weiterhin kaltes Bier haben. Dazu hatten wir ein Solarpanel im Gepäck.

Das hält (zusammen mit ein paar Kabeln und der Autobatterie) das Bier schön kalt. Sonnengekühlt sozudrrren.

Um für den Abend perfekt vorbereitet zu sein, habe ich die Aufgabe des Taschenlampe aufdrrrrenens übernommen. Feste kurbeln… das gibt Strom.

Ach… oder einfach in die Sonne legen? Na das hättet ihr mal auch früher erwähnen können. Jetzt hab ich Pfotenkater.

Während die Sonne unser Bier kühlte und die Taschenlampe aufdrrrte, ging es dann auch endlich los. Mit Musik. Mit ganz viel Musik.

Die ganzen vielen Menschen haben sich die Musik angedrrrrrt.

Mir wurde es – so ein schwarzer Schlafanzug (den hier aber irgendwie alle an hatten) ist nicht die beste Wahl in der Sonne – bald zu warm und ich habe mir der Menschin ihren Windmacher ausgedrrrt.

Zwischendurch gab es (eingeschmuggelte) Ravioli…

…und noch mehr Musik.

Sogar Onni kam aus der Tasche gekrochen und hat mit geheaddrrrrt.

Bis es dunkel wurde.

Am nächsten Tag gab es wieder Musik…

…den ganzen Tag…

…bis es dunkel wurde.

Und am nächsten Tag wieder. Ein Abend wurde leider ein wenig feucht. Das waren keine 10 Minuten, die es geregnet hat. Die aber dafür gründlich. Doch so eine Sonne ist echt praktisch. Die kann nicht nur Bier kalt machen, sondern auch Gürtel und Klamotten trocken.

Einfach in die Sonne setzen und trocknen.

Wenn sie richtig scheint, dann geht das ganz schnell. Guckt mal, wie das drrrrrt.

Auch ich war ganz bald wieder trocken. Also nur von außen *hihidrrr*

Am Sonntagvormittag war dann leider alles vorbei. Warum muss Urlaub immer so schnell um sein? Die Menschen haben wieder Autotetris gespielt und wir mussten nach Hause fahren.

Fahren wir da nächstes Jahr wieder hin? Bitteddrrrrr!

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Rundherum verrückt

Da bringt die Menschin doch heute ein ausgeliehenes Spielzeug mit nach Hause. “Zum ausprodrrren”, hat sie gesagt.

Hmmm.. das Handy braucht drrr auch dazu?

Was ist das nur?

Ui, das macht ja Bilder auf’s Handy.

Ganz runde Bilder!

Das mussten alle sehen…

…und ausprodrrren.

So ganz gar alle waren sie nicht mehr zu halten…

..und wollten vor die Linse…

…irgendwie…

…rrrrringsum.

Ähm…..

…guguck?

Hier ist vorne!

Ja Murphey, Du auch!

Wisst ihr eigentlich, auf wie viele Arten man Gürtel im Kreis stapeln kann? Also wir jetzt schon *hihidrrr*

Als das Bildermachedingens keinen Strom mehr hatte, ging es zurück auf das rote Regal. Dabei haben wir so ganz nebenbei bemerkt: für Gruppenreisen ist der Menschin ihr Wäschekorb inzwischen entschieden zu klein.

Menschin, Du brauchst einen grösseren Wäschekorb!

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Guerilla Gardening

Vor einigen Wochen, da haben wir bei einem Gewinnspiel in Facebook mitgemacht. Ein Guerilla Gardening Set gab es zu gewinnen. Anscheinend gefiel denen unser Grund, warum unbedingt wir das haben wollen sehr gut: wir haben eins gewonnen!

Heute kam ein ziemlich zerknautschter Karton bei uns an. Ganz dick stand drauf, dass er nicht geworfen werden darf…

…von “bitte nichts drauf werfen” jedoch keine Spur. Zum Glück kam er trotzdem bei uns an und es hat auch nicht rausgetropft. Wir rechneten ja irgendwie mit einem dicken Umschlag, in dem die Samenbomben stecken. Doch gleich sooo ein großer Karton?

So viele spannende Sachen haben wir gewonnen. Das ist ja drrrrastisch!

Mit einem Brief dabei, der uns zu unserem Gewinn gratuliert.

Ein ganzes Set an Gartengeräten (in Menschengrösse) und jede Menge leckere Provamel Produkte.

Das Glück war allerdings wohl definitiv auf unserer Seite. Also nicht nur beim Gewinnen, sondern erst recht bei dieser Verpackung. Denn dass bei solchen scharfen Harken lose mit den Tetrapacks im Karton noch alle Milch in der Tüte war, das grenzt schon fast ein ein Wunder.

Die leckere Milch wird später probiert, denn da sind sie: die Guerilla Seeds.

Wir warten dann mal, bis es dunkel ist *Plan ausheckdrrr*

Danke, liebes Provamel-Team, für diesen drrrrastischen Gewinn!

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Juhu, ein Malbuch!

Endlich regnet es mal wieder.

Die Autos schwimmen mehr die Strasse lang, als dass sie fahren.

War ja auch höchste Zeit nach sechs Tagen Sonnenschein…

Aber also heute ist das Wetter wieder schlecht und wir wollten Euch da ja noch was erzählen, doch vor lauter schönem Wetter sind wir bisher gar nicht dazu gekommen drinnen Sachen zu machen und so kommt es, dass es schon bald zwei Wochen her ist, dass wir gejubelt haben.

Es scheint, wir haben gerade eine echte Glückssträhne. Seit dem Reinfall mit den komischen Keksen machen wir ja nur noch bei Gewinnspielen mit, deren Gewinne uns auch schmecken. Und prompt haben wir gewonnen.

Einen Tee mit Malbuch dazu!

Den Tee haben wir direkt bei den Teebommelbären abgeliefert…

…die sich auch sofort drauf gestützt und die erste Tasse gekocht haben.

Das Malbuch ist spannend. Mit vielen kleinen Formen und immer einem schönen Spruch.

Ein Malbuch zum Abschalten und auf andere Gedanken kommen.

Das kann unsere Menschin an so manchem (Feier-)Abend gut gebrauchen.

Natürlich muss das Malbuch gleich ausprodrrrrt werden. So haben wir uns der Menschin ihre Buntstifte ausgedrrrt….

…und sind dann mal malen.

P.S. Die Glückssträhne geht wohl noch weiter. Wir haben auch schon was von Brühwürfeln, Kokosöl und Guerilla Gardening gehört. Da sind wir ja mal gespannt, was in nächster Zeit so an Post kommt.

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Der hat meine Socken beleidigt.

Ein kleines Schauspiel. Rein hypothetisch natürlich.

Stellt Euch vor…

Ort: ein Fachgeschäft für Schuhe namhafter Marken mittlerer Preisklasse
Handelnde Personen: Das.Sonnenkind, Verkäuferin, Verkäufer, schöne Wollsocken

Das.Sonnenkind betritt nach Studium des Schaufensters von außen in Sandalen den Laden und geht zielstrebig auf ein Regal mit Trekkingschuhen zu.

Verkäufer: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?

Das.Sonnenkind: Hallo! Ich bin auf der Suche nach leichten Trekkingschuhen: Schuhe für den Alltag bei schlechtem Wetter.

Der Verkäufer erkundigt sich noch nach dem Budget, welches als “Größenordnung 100Euro” abgesteckt wird.
Daraufhin greift der Verkäufer in ein Regal, bringt die wohl hässlichsten Schuhe des ganzen Ladens zum Vorschein. Aber an diesen Schuhen hängt ein leuchtend orangenes Preisschild, auf welchem steht: 99.-
Noch bevor Das.Sonnenkind nach der Grösse dieses Schuhes fragen kann. Dreht der Verkäufer auf dem Absatz um und geht. Nicht, wie anzunehmen war um den zweiten Schuh zu dieser Hässlichkeit, oder die passende Grösse oder gar einen anderen Schuh zu holen. Nein, er begibt sich zum nächsten Kunden.

Das.Sonnenkind, noch etwas verdattert dastehend, wird sogleich von der Verkäuferin aufgelesen.

Verkäuferin: Sie wollen also diesen Schuh?

Das.Sonnenkin: Ähm, das hat ihr Kollege gerade gesagt, dass ich diesen will. Eigentlich suche ich…leichte Trekkingschuhe … Alltag… schlechtes Wetter

Dieser Erklärung folgt die Frage nach der gesuchten Grösse.

Das.Sonnenkind – freundlich lächelnd (noch): Irgendwas zwischen 38 und 41, das kommt ganz darauf an, wie der Schuh ausfällt.

Verkäuferin: Das kann nicht stimmen.

Das.Sonnenkind (denkt): $%#*&

Verkäuferin: ich hole Ihnen erstmal Söckchen

Das.Sonnenkind (in der Tasche wühlend): Danke, ich habe Socken dabei

Die Verkäuferin zieht von Dannen um ihren Schuhgrössenmesser zu holen. So ein gelbes Plastikdingens. Mittels dieses gelben Plastikdinges wird die Länge des Fusses ermittelt: Grösse 5.5.

Das.Sonnenkind (denkt): ja, in der Länge passt 38 meistens. Und gibt dicke Blasen am kleinen Zeh.

Daraufhin drückt die Verkäuferin dem Sonnenkind einen Schuh in Grösse 7 in die Hand. Einen rechten Schuh.

Das.Sonnenkind: haben Sie auch den linken da, denn mein linker Fuss ist etwas grösser und der rechte Schuh daher leider nie sehr aussagekräftig

Verkäuferin: das kann nicht sein und holt die Innensohle aus dem Schuh, auf welche sich Das.Sonnenkind drauf stellen soll.
Gesagt, getan: 2cm zu lang und an jeder Seite einen cm zu schmal.

Verkäuferin: das passt

Das.Sonnenkind zieht also den rechten Schuh (die Socken hat es mittlerweile an) an und bindet ihn zu. Beim Versuch loszulaufen, bleibt der Schuh einfach stehen. Gut, der will also auch nicht, sind sie sich wenigstens einig.

Das.Sonnenkind: Ich weiss, meine Füsse sind recht breit, wäre vielleicht ein kleines Herrenmodell etwas breiter ohne dabei zu lang zu sein?

Verkäuferin (pampig): nein, wir haben hier schon viele Damenmodelle

Das.Sonnenkind (denkt): ja gut, sie kennt meine Füsse natürlich viel besser. Schliesslich laufe ich erst seit 34 Jahren darauf rum.

Das.Sonnenkind (sagt): ich habe schon so viele Schuhe daheim, die angeblich noch nachgeben und jetzt im Regal stehen, weil sie nach 6 Wochen immer noch Blasen machen.

Die Verkäuferin ringt sich doch dazu durch, einen weiteren Schuh aus dem Regal zu holen, dieses Mal eine näher am Messergebnis liegende Größe. Natürlich wieder einen rechten.

Das.Sonnenkind zieht diesen – mit Schuhlöffel – an und ganz schnell wieder aus.

Das.Sonnenkind: leider zu eng, das tut weh

Verkäuferin: Ja, sie haben auch die falschen Socken an, ich hole ihnen richtige Socken.

Das.Sonnenkind (zunehmend verbissener lächelnd): Nein danke, ich trage immer solche Socken. Gar keine, oder Wollsocke.

Verkäuferin: Da muss man schon dünne Baumwollstöckchen anziehen …und zieht von dannen.

Die anderen vom Verkäufer anvisierten Kunden hatten ihn mittlerweile abgeschüttelt und er stand wieder in Hörweite, sah also sogleich seine Chance und zieht einen anderen Schuh aus dem Regal.

Das selbe Spielchen erfolgt noch einmal… Schuh zu lang… Schuh zu eng… Schuh wieder aus…

Verkäufer: Sie haben ja auch die ganz falschen Socken an.

Das.Sonnenkind (nicht mehr lächelnd): das sind die richtigen Socken. Ich habe extra dünne genommen, da es ja warm ist und die Füsse etwas aufgequollen sind.

Verkäufer: solche Socken sind immer falsch.

Das.Sonnenkind: Sie wollen nichts verkaufen?

Verkäufer: Natürlich, aber diese Socken…

Das.Sonnenkind verlässt – einen schönen Tag wünschend – den Laden.

Also stellt Euch vor, solche Akteure würde es tatsächlich geben. Nicht auszudenken, dass solchen Ladengeschäften tatsächlich der Onlinehandel vorgezogen werden könnte. Erst recht nicht auszudenken, hätte das Beratungsgespräch lange genug gedauert zu fragen, ob es auch eine Alternative ohne Leder dran gebe…

Stellt Euch das einfach mal vor.

Und ich suche mir jetzt einen Onlineversand mit kostenloser Rücksendung, um drei Paar Schuhe zur Ansicht zu bestellen. Aber nur, wenn die keine Baumwollsöckchen verkaufen. Ganz real.

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…noch mehr Musik und gute Laune.

Der Freitag war erst der Anfang.

Da die Nacht auf Samstag war wirklich kalt. Die Menschin hat so laut mit den Zähnen geklappert, dass wir einmal davon aufgewacht sind.

Vielleicht hätten wir doch diesen wärmenden Hut? Nein?

Doch lieber einen Kaffee zum wach werden und auftauen.

Einen großen Kaffee *schlepp*

…und erstmal warmkuscheln.

Auf der einen Seite des Zeltplatzes wuchs Hafer…

…auf der anderen Soja. Das perfekte Frühstück. Also wenn die schon reif gewesen wären, hätten wir nur noch alles platt und flüssig hüpfen müssen *hihidrrrr*

Was gibt es denn (ohne Warten und Hüpfen) zum Frühstück?

Wir konnten ja nicht ahnen, dass es hier so viele leckeren tierfreien Futtersachen gibt, also hatten wir reichlich vorgesorgt.

…mit leckeren Keksen.

Die können wir ja jetscht nischt verkompfen lasschschn.

Bis die Kekse verdrrrrt waren, kam auch die Sonne wieder raus und wir haben erstmal die Umgebung erkundet. Statt Dusche, gab es einen See.

Ist hier irgendwas nicht verboten? (…war uns egal, wir haben einfach trotzdem gebadet.)

Um ohne Steckdose weiterhin Fotos für Euch machen zu können, brauchen wir etwas Strom. Voll ökologischen Solarstrom.

Genauso ökologisch, wie das Klo. Da standen nicht die blauen, stinkenden Plastikhäuschen, sondern Eco-Klos. Bei denen spült man mit Sägspähnen. Was es nicht alles gibt.

Bald ging die Musik weiter….

…mit lustiger Blubberbrause in bunten Dosen.

Darf ich den Button behalten? Du wolltest Dein Pfand doch eh nicht wieder, oder?

Wie spät es war? Keine Ahnung. Wir waren voll und ganz damit bedrrrrt, die Sonne zu geniessen…

…den Bauch in die Sonne strecken…

…und die Musik wirken lassen. Was geht es uns gut!

Musik bis es Abend wurde…

…und langsam dunkler…

…und als es ganz dunkel war, ging die Musik immer noch ganz lange weiter.

Irgendwann sind wir wohl eingeschlafen und die Menschen haben uns ins Zelt, zurück in unsere Hängedrrrr getragen.

Am Sonntag gab es noch mehr Musik…

…und lecker Fressen.

Am Sonntagnachmittag dann hat die Musik aufgehört und die Menschen waren ganz traurig.

Wir sind noch so lange in der Sonne gesessen, bis unser Zelt schon fast ganz alleine da stand.

Doch dann mussten auch wir wieder zusammen packen (von den Menschen lassen) und es ging wieder nach hause.

Was ein drrrrrrastisches Wochenende. Machen wir das bald mal wieder?

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Sonne, Musik und lecker Fressen.

Freitagmittag, die Menschen kommen von der Arbeit und packen direkt das Auto voll. Da müssen wir mit.

Wo es wohl hin geht?

Nach einer guten Stunde mussten wir erstmal schlangeparken. Aber gar nicht so lange.

Bald blieben wir – mitten auf einer Wiese – stehen und die Menschen haben das Auto wieder ausgepackt.

Inzwischen hatten die Menschen uns auch verraten, wo es hin ging: das Sunrise war unser Ziel. Ein Festival mit ganz viel guter Musik und guter Laune. Ein Wochenende lang abschalten. Ein Wochenende Urlaub. Für den Gürtel und die Seele.

Dieser Haufen…

…wurde unser Zuhause für das Wochenende.

Ein Bett im neben dem Kornfeld.

Diese Menschen denken doch echt mit. Zwei Drrrrs, zwei Stühle.

Ach ihr wolltet da selber…?

Na gut… schließlich war unsere Hängematte mit dabei. Die ist zum festen Bestandteil des Menschencampingzubehörs geworden. Von hier haben wir den bequemen Überblick.

Mal das Programm studieren: was steht denn jetzt so alles an, dieses Wochenende?

Nicht nur tolle Musik gibt es hier, sondern auch ganz viel lecker Fressen. Stellt Euch vor, hier gibt es nicht Pommes oder Pommes, sondern drrrr muss sich bei all dem angebotenen veganen Futter echt überlegen, was es (zu erst) mampft.

Wir hatten uns gerade den Gürtel mit leckerem Rasta-Reis – ja, ohne Haare drinnen – voll geschlagen, da ging die Musik los.

Noch ein Kaffee zum Durchhalten…

…und jetzt einfach g-e-n-i-e-ß-e-n.

…to be continued!

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