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Archive für November 2010

Heute im Briefkasten

In klirrender Kälte von der Arbeit heimgekommen, mit 12.5kg Katzenfutter auf dem Arm meine leere Wasserflasche über den Hof jagend, habe ich den Briefkasten aufgemacht und einen dicken Umschlag von einem ganz lieben Absender gefunden:

Was da wohl drin ist…

Ein Adventskalender!!!

…den ich auch gleich (hoffentlich) katzensicher aufgehängt habe:

Jetzt bin ich ganz gespannt, was drin ist. In *auf die Uhr guck* 11 1/2 Stunden werde ich das erste “Türchen” aufmachen.

Danke, Christine!

SSS 73

Wenn man ein kleines Bisschen zieht und das Maßband an die aller unterste Stufe anlegt, komme ich auf 73 cm Haare *freufreufreu*
Zwar birgt die Haarfarbe definitiv noch Optimierungspotenzial und es gibt noch viiiiiiiele viele Stufen, die rauszuwachsen haben, aber es wird:

29. November 2010: Haarlänge (SSS): 73 cm

(Im April waren es noch 65 cm.)

Alles wird gut.

Naja, nicht alles, aber ein Anfang: die Versicherung der Bank hat gezahlt.

Laut Aussage des Kundenberaters war ich die Einzige, die Schaden erlitt. Jedoch wurden alle ca. 250 an besagtem Samstag an diesem Automaten eingesetzten Karten ausgetauscht.

*juhu*

…noch mehr Schätze

Also irgendwie vermehren die sich in der Schublade. Es werden einfach immer mehr.

So kam inzwischen eine Holzhaarspange aus einem Onlineshop, dessen Name (Link) mir gerade par tout nicht mehr einfallen will. Da die Qualität der Spange jedoch eher an ungeschliffenes Balserholz erinnert, ist dieser Wissensverlust durchaus verschmerzbar. Schön ist sie trotzdem:

Dazu gab’s noch einen grünen Haarstab (gleicher Qualität):

Eine neue Flexi8 (in Mini) hat sich auch eingefunden:

…und hier meine aller neueste Errungenschaft, ein Chiodo von Senza Limiti, naürlich in meiner neuen Lieblingsfarbe grün:

Langsam wird’s eng in meiner Hariboblechdose im Schuhschrank. Müssen meine Schätze wohl noch enger zusammenrücken… nicht dass sie sich dabei noch mehr vermehren *hmmm*

Die Vorteile der Deutschen Bahn

Ich habe gestern einen entscheidenden Vorteil der Deutschen Bahn, gegenüber der Option zu fliegen, gefunden. Im Zug kann man stricken!

Unterwegs einen Wollknäul kaufend, mussten doch “zufällig” auch neue, passende Nadeln mit, so dass ich auf meinem Heimweg (4 Stunden Zug) gleich anfangen konnte mit dem Stricken meines dritten Calorimetrys.

Die Anleitung von Knitty.com zum Spicken auf dem iPhone griffbereit, als Maßband für die Maschenprobe tat es ein Stück Karopapier und die Henkel der Karstadtplastiktüte, in welcher die Wolle gekauft wurde, geben abgerissen und zusammengeknotet hervorragende Nadelmarker ab. So war mein Kalo fertig, bevor die Bahn ankam, heute noch ein Knopf dran und die Fäden vernäht und fertig ist das gute Stück:

Gestrickt aus 6fädiger Sockenwolle “Vulcano” von Regia, mit 3.5er Nadeln und exakt nach der oben verlinkten Anleitung (120 Maschen angeschlagen, 15 Wiederholungen,….)

P.S. Der kleine Junge, welcher mir die letzte Stunde gegenüber saß, hatte anscheinend noch nie in seinem Leben einen “leibhaftigen” Wollknäul gesehen. Jedenfalls musste sein Papa ihm erklären “was macht die Frau da”. (habe ich, mit iPod in den Ohren, natürlich alles nicht mitgehört ;))

In eigener Sache.

Da die Beteiligung an Kommentaren auf dieser meiner Seite doch sehr übersichtlich ist und ich zudem inzwischen jeden Post auf Facebook verlinke, habe ich - zum Ausprobieren - die Kommentarfunktion in meinem Blog abgeschalten um nicht mehr täglich osteuropäischen, auf Freischaltung wartenden (da können die lange warten…) Spam löschen zu müssen.

Stricken für Grobmotoriker

It’s a wooly weekend :o)

Meinen Geburtstagsgutschein von Buttinette habe ich in Wolle und Stricknadeln für Grobomtoriker, in einen grünen “Big Ball” investiert:

Die wirkliche Dimension des Knäuls wird erst sichtbar, wenn man einen ganz normalen Sockenwollknäul daneben legt:

Mit baumstammähnlichen Stricknadeln eine halbe Nacht lang rechte Maschen gestrickt:

…jede zweite Masche wieder runtergeworfen:

kräftig daran gezogen…

…und fertig ist der Kuschelschal:

Und noch ein hübsches Calo dazu:

Gegen kalte Ohren

Was ein echtes Langhaar werden will, das zieht sich im Winter nicht einfach eine Mütze über die Frisur. Kalte Ohren sind jedoch auch keine Alternative.

Da kam mir die Idee eines Calorimetry (gefunden im Langhaarnetzwerk) doch sehr gelegen und ich habe mir, frei nach einer Anleitung auf Knitty.com eines gestrickt.

Nun stehe ich derzeit totaaaal auf grün, also musste auch grüne Wolle her. Die Wahl der extrem-Fluns-Wolle war vielleicht nicht ideal, wenn man sowas zum ersten mal zählt *ähm* strickt, aber sollte mir doch eine Masche verrutscht sein, so sieht man das auch nicht wirklich. “Frei nach” der oben verlinkten Anleitung resultiert aus der deutlich dickeren (7er) Wolle, gestrickt mit 4.5er Nadeln. So musste ich nur 66 Maschen anschlagen und es genügte “Row 5″ neun Mal zu wiederholen.
In meiner (Ersatz)Knopf-Kiste fand sich dann auch noch etwas Passendes und *Trommelwirbel*….

….seht selbst.

Die Wolle:

Das fertige Kunstwerk:

Und so sieht es auf einem Kopf mit “Morgen-ist-Waschtag”-Frisur aus:

Skimming - aber ich doch nicht.

Oh doch.

Tante Wiki besagt, beim Skimming werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden.. Oft genug hat man in der Presse davon gelesen und vom Hörensagen davon gehört, aber einem selbst würde sowas ja nie passieren.

Oh doch.

Letzten Dienstag in der Frühstückspause, warf ich - per App - einen Blick auf mein Konto, um zu erfahren, ob der Katzenfutterversand meines Vertrauens bereits abgebucht hat. Die Abbuchung ist nämlich ein sehr sicheres Zeichen, dass die Lieferung am selben Tag eintrifft. Beim Anblick meines Kontostandes, verfiel ich gelinde gesagt in Panik. Dort stand ein dickes Minus, anstatt eines angenehmen Plus. Knapp 2000.- Euro fehlten: meine EC-Karte hatte angeblich das Wochenende - ohne mich - in Vancouver verbracht und von dort aus mein Konto bis auf knapp über Dispo leergeräumt.

Die EC-Karte ließ ich sofort sperren, informierte telefonisch meinen Kundenbetreuer hier in der Filiale und kündigte an gleich nach Feierabend vor der Türe zu stehen.

Bis Feierabend hielt ich es nicht mehr aus - sagte ich nicht, bereits vor der Beerdigung meiner lieben Oma, dass es nun aufhören solle bergab zu gehen - machte mittags Feierabend und suchte erstmal die Polizei in Osterode auf. Nachdem ich trotz Bauarbeiten eine offene Türe (die letzte rund ums Gebäude war es dann) gefunden hatte und auch den netten “Freund und Helfer” davon überzeugt hatte, den Vorfall wirklich zur Anzeige bringen zu wollen, wurde aufgeschrieben, was bekannt ist. Ich war nie in Vancouver und mit dieser Karte auch niemals im Ausland… ich habe weder Karte noch PIN jemals unbeaufsichtigt gelassen und will mein Geld zurück. Die Hinweise auf diverse fehlende Kommas im Anzeigentext verkniff ich mir und war froh einfach nur geholfen zu werden.
Mittlerweile war die Mittagspause der Bank dann beendet und ich trabte, mit Kopie der Strafanzeige, dann dort hin um irgendwie zu retten, was noch zu retten war.

Nach meinem Anruf am Vormittag, hatte der Bankangestellt wohl den Geldautomat in Augenschein genommen und konnte den Kartenslot mit zwei Fingern bewegen… das gehört nicht so….. Der Sachverhalt wurde nochmals aufgenommen, eine neue EC-Karte beantragt, meine Ersparnisse geplündert um das Konto wieder ins Plus zu bringen und mir wurde versichert, dass ich es nicht hätte verhindern können.

Gestern wurde ich dann nochmals von der Polizei mit Rückfragen kontaktiert. Wie es aussieht, wurde mir mein allsamstägliches Geldabheben am Automaten der Deutschen Bank hier in Osterode am 06.11. um 8 Uhr irgendwas zum Verhängnis. Ich hole jeden Samstag 20-30 Euro Bargeld für meine Wochenmarkteinkäufe und die Bäckereieinkäufe der kommenden Woche , alles das, was eben absolut überhaupt nicht mit Plastik bezahlt werden kann. Nur an diesem Samstag war der Automat wohl manipuliert, hat die Daten meiner EC-Karte ausgelesen und ermöglichte es somit kriminellen Ar****** mein Konto bis auf Anschlag leer zu räumen.

Somit ist zumindestens relativ klar, was passierte und ich muss niemandem nachweisen wirklich nicht in Vancouver gewesen zu sein und auch definitiv niemandem meine EC-Karte samt PIN überlassen zu haben. Laut Aussage des Bankangestellten, sollte ich in 3-4 Wochen mein Geld wiederhaben. Bliebt Hoffen, Bangen und möglichst nicht ärgern.

Da die Deutsche Bank hier in der Stadt, im Gegensatz zur Spaßkasse o.ä., nur einen einzelnen Automaten hat und die Wahrscheinlichkeit das Konto einer älteren Dame ohne Auslandszugriff zu erwischen auch überschaubarer ist, waren es wohl einige saudumme Zufälle, die, bis ich auf meinen Kontostand sah, unbemerkt blieben…

Das aktuell Grausame ist, dass ich nun ja keine EC-Karte mehr habe. Bis die neue kommt, und dann die PIN dazu, wird es noch einige Tage dauern und so lange muss ich mit (am Schalter abgehobenem) Bargeld klarkommen. Ich und Bargeld *grusel*. Dafür bekommt meine neue EC-Karte ein hübsches Motiv. Habe mir einen Affen ausgesucht… dann kann ich zumindest lachen bevor(!) ich meinen Kontostand sehe.

In Zukunft werde ich wohl noch seltener Bargeld holen und an JEDEM Kartenslot erstmal dezent ziehen…. Drückt mir die Daumen, dass ich mein Geld wirklich wiederbekomme und nichts mehr nachkommt. Jeden Cent an angefallenen Gebühren und Überziehungszinsen werde ich schön ordentlich der Anzeige hinterhertragen und von der Bank zurückerbitten.

Guten Morgen.

Gestern Morgen habe ich von einer lieben Kollegin eine aufmunternde Email bekommen, die ich, so heftig der gestrige Tag auch noch wurde, Euch nicht vorenthalten möchte. Lest selbst:

Ich hoffe, der heutige Tag wird besser!
Ich habe gehört, du hast gestern einen solchen Tag gehabt…
Zuerst hast du schon mit dem Aufstehen ein Problem gehabt…

Dein Hals war steif…

Du hast die Haare gewaschen und konntest keine Frisur daraus machen…

Die neue Diät scheint nicht sehr effektiv zu sein…

Als du ein bisschen zu turnen probiert hast, hast du eine Muskelzerrung bekommen…

Dein neuer Hut hat im Geschäft besser ausgesehen…

Du hast die Tendenz Sachen zu verlieren…

In der Mittagspause hat dich ein Regenschauer erwischt…

Danach ist dir das Mittagessen nicht wirklich bekommen…

Du fühlst dich blockiert…

Ungebetene Gäste sind zum Abendessen eingetroffen…

Und über alles scheint eine Grippe im Anmarsch zu sein…

Dann bist du in der Nacht noch alleine zu Hause, und ein komisches Geräusch kommt aus dem Keller…

VIELLEICHT WIRD ES MORGEN BESSER!!!

Ratschlag des Tages:

Behandle jedes stressige Problem, wie es ein Hund tun würde:
Wenn du es(das Problem) nicht essen oder damit spielen kannst, dann pinkle drauf und geh weiter:

RELAXT.

Ihr sollt einen fabelhaften Tag haben …