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Archive für August 2011

…und wieder geht ein Monat zu Ende.

Der Monat geht zu Ende und Pauline macht sich bereit für die Weiterreise.

nochmal drücken zum Abschied

einwickeln, damit sie nicht friert

mit Ausweis, Bild und Andenken in die Box und Essen nicht vergessen

den zweien fehlt sie jetzt schon

Man munkelt, Pauline habe auch diese Gastadoptöse mit dem Bleibe-Dillo-haben-muss-Virus infiziert.

Flexi8 in groß und schnell

Wie machen die das nur?

Einen Squiggly: bestellt und bezahlt 01. August, Versandbestätigung 02. August, bisher weder Squiggly noch Zollbenacharchtigung bekommen.

Eine grüne Mütze: bestellt und bezahlt am 10. August, Versandbestätigung 12. August, bisher weder Squiggly noch Zollbenacharchtigung bekommen.

Eine große (XL) Flexi8 bestellt und bezahlt am 21. August, Versandbestätigung am 22. August bekommen und gestern war die Flexi wohlbehalten im Briefkasten.

Hier ist das schöne Stück und ja, sie ist echt groß.

…und action:

Kämmen oder nicht Kämmen, das ist hier die Frage.

Vor Kurzem kam im LHN die Diskussion auf, ob/wann/wie man Haare nach dem Waschen kämmen muss. Meine Antwort war klar: nass gekämmt muss nicht sein, das geht ohne.

Hier die dazu passende Bildergeschichte.

Direkt aus der Dusche gehüpft, die Haare nur ausgedrückt:

Mit einem Handtuch noch mehr ausgedrückt:

Dann die Zotteln im Turban versteckt, bis die Sheasahne verteilt und die Dusche ausgespült sind:

Wieder aus dem Turban befreit:

…und geölt.

Das war es dann auch schon mit der “Arbeit”. Jetzt dürfen sie einfach nur in aller Ruhe vor sich hin trocknen.
Eine halbe Stunde später und leicht mit den Fingern aufgeschüttelt:

Nach ingesamt einer guten Stunde sind sie annähernd trocken und ich sehe keinen Grund zum Kämmen. Kamm und Bürste werden erst morgen Früh zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, einen ordentlichen Dutt zu bauen.

vier grüne Augen

Es regnet schon wieder…

Gestern hat es soooo sehr geregnet, da haben wir die Menschin alleine auf den Wochenmarkt geschickt.

Sie kam auch ganz nass wieder und hat das Gemüse erst zum Trocknen aufgehängt, bevor sie es in den Kühlschrank gesteckt hat. Aber sie hat uns etwas mitgebracht. Nachdem das etwas getrocknet war, hat sie es in Wasser gesteckt (da wird’s ja schon wieder nass ?!?) und auf die Kommode gestellt.

Ui, das ist aber lang und groß.

Auch mit bewährter Stapeltechnik gelang es uns nicht, zu sehen, was da oben dran ist an diesem grünen Ding, dass erst trocknen sollte, um dann wieder nass gemacht zu werden.

Erst als die Menschin ein Messer nahm und ganz viel grünes Ding abgeschnitten hat, haben wir gesehen was es ist: eine schöne gelbe Sommer-Sonnenblume.

Mit vereinten Kräften können wir jetzt sogar dran schnuppern:

Jetzt haben wir ein kleines Bisschen Sommer daheim, auch wenn sich das Wetter nicht entscheiden kann, ob es regnet oder viel regnet.

Canoa und die Entscheidung

Eine Canoa aus hellbraunem Holz und mit D2-Kugel ist beschlossene Sache. Doch nun ergab es sich, dass noch eine aus rotem Holz dazu kommen wird. Das Filigran soll wieder gold sein, da ich silber weitgehendst ganz aus aus meinem Haarschmuck verbannt habe; passt einfach nicht so gut.

Aber welche Farbe soll die Kugel haben? Hmmm….. Klick hin, klick her,….. Nun habe ich ja eine rothölzerne Canoa-oben-ohne und einen Beutel voller Glasmurmeln vor mir liegen. Möge das Puzzeln beginnen.

Farbtöne in Blau (C2) passen nicht ganz perfekt zum roten Holz…

Grün wird zusammen mit dem roten Holz etwas sehr bunt…

Eine klare Kugel passt, finde ich, besser zu braunem Holz, als zu rot…

Eine Kugel in gold (D4 oder B5) habe ich nicht, mit gelb fällt es schwer, sich die Kombo vorzustellen…

Schwarz hätte was…

…und was nehme ich nun? Nein, es ist nur eine drin.

Bananenbrot

Heute war es meinen beperlten Bäckern zu warm und ich musste ganz alleine kneten.

Es wurde ein Bananenbrot:

370g Mehl

200ml Milch

50g Butter

1 Trockenhefe

1 TL Salz

2 EL Honig

50g Nüsse

2 kleine Bananen

1 Vanillezucker

…gebacken 10 Minuten bei voller Backofenleistung, anschließend 20 Minuten bei 180ºC.

Wer beißen mag, muss vorbei kommen

Knapp 5 Stunden Verspätung und die Bahn kann nix dafür

Nein, die Bahn konnte wirklich nichts dafür.

Ein dienstreisiger Tag in Langenselbold geht zu Ende, ab zurück zum Bahnhof und “nur” noch nach Hause fahren. So lautete der Plan. Wenige Momente bevor der ICE gen Norden einfahren sollte, sah der Himmel so aus:

Interessant. Dicke Wolken rasten über den Himmel, alle waren sich einig, “da kommt gleich was”. Ja, das kam was. Und was da kam…

Jetzt soll der Zug einfahren. Statt dessen Sturmböen. Dann geht alles ganz schnell. Hagel, Dachplatten fliegen, wir rennen zurück ins Bahnhofsgebäude. Zug kommt. Wir rennen durch das Unwetter in den Zug. Wir patschnass bis auf die Haut. Zug fährt wenige Kilometer. Bremst heftig. Steht. Der Zug bekommt keinen Strom. Bäume auf den Oberleitungen. Werden beseitigt. Dauer voraussichtlich 1-2 Stunden. Wir stehen halb im Bahnhof von Langenselbold. Bald darauf kam die Durchsage im Zug, dass wir auch nicht zurück in den Bahnhof Hanau können, die Strecke hinter uns ist ebenfalls dicht. Juhu. Der Zug fährt ein paar Meter weiter in den Bahnhof, dass die Türen aufgemacht werden können. So nass wie ich bin - ich war in meinem Leben noch nicht so nass - ziehe ich es vor, im gut klimatisierten Zug weiterzufrieren.

Das Wetter tat mittlerweile, als wäre nichts gewesen:

Nach nicht genauer definierter Zeit war die Strecke hinter uns dann wieder geräumt, es geht rückwärts zurück nach Hanau, um von dort dann über Giessen Richtung Kassel/Göttingen zu fahren. Im Bahnhof Hanau sieht man die inzwischen zusammengefegten Häufchen Dachplatten liegen.

Eigentlich wollte ich gestern Abend üüüberhaupt nicht mehr nach Frankfurt, aber über Strecken, die dem Geruckel zu Folge noch nie ein ICE gesehen haben, bummelbahnen wir über Frankfurt, Giessen und Orte, die ich noch nie gehört hatte Richtung Norden. Da wir uns auf einer Strecke befinden, auf die wir sowas von überhaupt nicht hin gehören, habe ich das Zählen, auf wie viele Gegenzüge vor eingleisigen Abschnitten wir warten mussten, bald aufgegeben.

Die voraussichtliche Ankunfszeit wird zwar immer noch verbreitet, aber die Verspätung wächst…

..und wächst…

…und wächst.

Bis wir tatsächlich in Göttingen waren, war es kurz vor Mitternacht und die offizielle Verspätung betrug 4 Stunden und 40 Minuten.

Zum Glück stand das Auto meines Kollegen in Göttingen am Bahnhof, so dass nun “wirklich einfach” nach Hause fahren konnten und uns nicht auch noch mit den anderen, teilweise mangels Anschluss gestrandeten, um die Taxis kloppen mussten.

Die Bahn konnte tatsächlich nichts dafür, denn wenn das keine höhere Gewalt war, was dann. Es gab im Zug auch recht bald Getränke umsonst und Entschuldigungsschreiben zum Ausfüllen. Es ging alles gut aus und außer einem ordentlichen Schnupfen trug ich nichts davon. Dennoch besteht kein Bedarf, solch eine SchiffsZugfahrt zu wiederholen.

Pauline wird bebackt

Da wurde der Herr Brömmel wohl vom Ehrgeiz gepackt, der lieben Pauline auch was Frischgebackenes zu zaubern.

1.man nehme eine Schüssel und setzte ein Dillo hinein … nein, Moment *raushelf*

2. man hacke Schokolade *alles MEIIINS!*

3. man nehme einem brütenden Dillo sein Ei weg

4. ein Stinktier entdeckt den irren Mörder in sich

5. man nehme schnellstens dem Stinktier das Messer wieder ab und beurteile die gleichmäßige Schoki-Verteilung mit hilfe eines Dillometers(tm)

und weil Pauline besorgt war, dass der viele Süßkram auf den Gürtel schlägt, gabs Abends was gesundes - selbstgemachte Nudelsoße zum einkochen

das mit dem Rühren ohne alles einzuferkeln müssen wir aber noch üben

Brotbackmischung - Test 1

Katastrophe: Samstagabend und das Brot ist alle:

Da die Menschin kürzlich jede Menge Brotbackmischungen angeschleppt hat, sollte sich das Problem doch lösen lassen. Allerdings…. Du, Menschin… da steht was von “Hefe zugeben”…. haben wir sowas?

Also ich hätte da was im Schrank gefunden… wenn ich helfen darf, dann bekommste das.

Na aber klar doch, gemeinsam rührt es sich sowieso viel besser.

Zwei Gürteltiere viel Brot bitteschön.

Schonmal die Backform einfetten. Wir haben da mal eins der vielen Öle genommen, die bei der Menschin im Bad so rumstehen:

…und da war sie wieder, diese unendlich lange Warterei:

Schön zudecken, dass das Brot beim Gehen nicht wegläuft:

Nach gaaaaanz langem Warten, war es dann fertig, ein lecker duftendes und kuschelig warmes Brot.

Bevor probiert werden darf, muss das Brot auskühlen, das habe ich schon gelernt. Nur irgendwie müssen wir, an das schön warme Brot gekuschelt, eingedrrrt sein.

Als wir wieder aufgewacht sind, war es draußen schon hell und das Brot war ausgekühlt. Wir durften probieren.

Naja, man kann es drrren, aber nächstes Mal, da pimpen wir wieder mit Nüssen und Körnern und so, weil irgendwie schmeckt das ja doch total langweilig so ohne alles…