Ein Brot

Diese Woche kam schon wieder ein Paket, zu dem uns gar keine Bestellung durch die Pfoten ging. Haben wir etwa….?

Wir haben. Wir haben ein Brot gewonnen. Ein Selbstbaubrot.

Der Karton ist schon fast offen. Ob sich da der Paketmann drauf gesetzt hat? Uuuups. Guguck, Broooooot, wo bist Du?

Nein, Dich kann man nicht essen.

Da ist bestimmt noch mehr drinnen, als Styroporchips.

Ein Brief ist drinnen. Ein Brief, der uns zum Gewinn gratuliert.

Zum Gewinn einer Backmischung für Roggenbrot.

Das ist ja drrrrastisch. Wir backen unser Brot nun schon eine ganze Weile selber. Eigentlich immer freitags. Wenn Brot gebacken wird, dann ist Wochenende. Ab in die Küche damit!

Eine Tüte Trockenhefe braucht drrrr noch dazu.

Na da wird bestimmt auch frische gehen, davon wohnt nämlich gerade noch ein halber Knubbel im Kühlschrank.

Die Mischung aus der Tüte befreien…

..und das HandPfotenrührgerät bereit halten.

450ml lauwarmes Wasser – nein, heute wird nicht improvidrrrt. Keine extra Gewürze, keine Nüsse, kein irgendwas. Wir halten uns außnahmsdrrreister Weise mal genau an die Anleitung.

Alles gut umrrrrühren…

…bis es ein Teig wird. Der Teig ist viel fluffiger und nasser, als wir es vom selbstgeknetenen Brotteig gewohnt sind. Aber wir haben uns genau an die Packung gehalten. Das wird so schon stimmen.

Jetzt muss der Teig in die gefettete Backform.

…raus da!

Schön verteilen….

…und mit einem Teigschaber soll drrrr den Teig glatt streichen. Irgendwo… hatten… wir… doch… mal… sowas….

…gefunden! Oben drauf kommt noch ganz dünn Öl. Da nehmen wir das Walnussöl, von dem in unserem selbtgemischten Brot immer ein Schluck in den Teig kommt.

Mit Folie abdecken, sagt die Packung. Ähm… das Brot, oder den Bäcker?

An einem warmen Ort, darf der Teig jetzt eine halbe Stunde vor sich hin gehen. Diese hervordrrrrend dafür genutzt werden, das zweite Gürteltier aus der Frischhaltefolie zu befreien.

Als der Teig seinen Ofenspaziergang beendet hatte, kommt die Folie (das haben wir dann die Menschin machen lassen) wieder ab. Alles gut zurück in die Form stupsen…

…und ab in den Ofen. Eine Stunde später war dann klar: ja, unsere Backform ist zu klein für diese Backmischung. Da ist so einiges abgehaut und durch den Backofen gedrrrt.

Macht nix. Es ist ja noch genug da und den Backofen, den muss sowieso die Menschin putzen.

Aber wir freuen uns so lange schonmal auf das Abendessen.

Schönheit ist unser Brot nun keine geworden: etwas bazig – so im Vergleich zu dem, was wir sonst so backen. Und es fällt außeinander. Aber das macht auch nix. Dafür gibt es schließlich Bionella. Damit kleben wir das einfach wieder zusammen.

Ein ganz dickes Dankeschön an Bauckhof für diesen drrrastischen Gewinn.

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4 Kommentare zu Ein Brot

  1. Sinela sagt:

    Ihr habt schon interessantes Brot, meines rennt nämlich nie durch den Backofen. *lach* Aber ich gratuliere zum Gewinn und wünsche euch einen Guten Appetit!

    LG; Inge

  2. Halligen sagt:

    Der Bauckhof ist auf jeden Fall toll, auch wenn er Rennbrot verkauft. Aber ich denke, eure Brotkiste war dafür einfach zu klein. 😀

    Das Einwickeln in Folie kann man sich als Gürteltier übrigens sparen: da wir nicht schwitzen, wird man davon nicht dünner und kann danach nicht mehr Brot essen.

    Viele Grrrrüße aus dem regal im Norden!

    • Naja… das mit der Folie…. hat sich… so ergeben?

      Sollten wir die Backmischung irgendwann mal selber nachkaufen, dann kommt da auf jeden Fall eine reichliche Pfote voll von unserem Lieblingsbrotgewürz mit rein und wir nehmen eine grössere Backform. Versprochen.

      LG,
      Das.Sonnenkind

  3. die Horde sagt:

    WOW, Dillo in Folie ich lach mich wech, ja der Bauck Hof ist toll, wir wohnen nur 8 km entefernt, also am Wochenende.

    Viele Grüße von noch etwas Nördlicher^^

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