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Archiv der Kategorie PurzelKilos

Theorie ausgezeichnet, Praxis durchgefallen

Nein, ich habe nicht noch einen Führerschein gemacht, ich habe/hatte die ach so guten Vorsätze, mit Beginn des Jahres 2011 endlich das Ende meiner Abnehmerei einzuläuten und mein Zielgewicht zu erreichen.
Denkste… fragt mich nicht wieviele 3/4 Entschlackungstage ich hinter mir habe und wie oft ich die “bösen” Lebensmittel in den Keller und wieder hoch getragen habe.. das Ende vom Lied? 3 kg mehr als zu Silvester.

Das kann es ja wohl nicht sein und dieser Zwang, was darf ich essen und was nicht, machte mich wahnsinnig und dann kam der Frust und dann verlor ich noch mehr Motivation usw. Nein danke, ich will ja schließlich endlich fertig werden und mich nicht (wieder) noch weiter vom Ziel entfernen, also habe ich heute meinen MB-Plan abgehängt.

..jetzt ist da ein kahler Nagel in der Wand und für den herrlich kitschigen Rahmen suche ich noch eine neue Aufgabe. (Jemand Ideen?)

Dann war ich einkaufen (und im Keller) und habe lauter leckere Sachen, die nicht auf dem ollen Plan standen gekauft:

So gibt es morgen keinen faden Gemüsequark zu Mittag, sondern ein Bento mit in Kokosöl gebratenem (!) Tofu und herzhaft gewürztem, gewokten Gemüse (Foto folgt).

2011 und die guten Vorsätze

Prinzipiell halte ich ja nicht viel von guten Vorsätzen zum Neujahr, aber warum nicht einfach mal ausprobieren. Nun habe ich in den letzten Monaten mehr als zu viel Frustschokolade gegessen und so kommt es, dass nun einige Kilos mehr runter müssen, als mich vor einem Jahr bereits “nur” noch von meinen Zielen trennten.

Also wird der MB-Plan wieder rausgekramt, das Nutella in den Keller gesperrt, die Küchenwage abgestaubt und nach Einkaufszettel, statt nach Hunger, eingekauft.

So lautet der Plan.

Dazu bin ich noch über ein sehr interessant klingendes Buch gestolpert, das ich haben musste, obwohl ich weder Kuchbücher leiden kann noch Propheten brauche:
Welleat-Konzept

Der erste Eindruck offenbart ein Konzept, das nicht nur über Wochen/Monate mit grammgenauem Wahnsinn Kilos purzeln lassen soll, sondern praxisnahe Alltagsegeln, die wesentlich umsetzbarer klingen als “65g Hülenfrüchte mit 127.85g totgekochtem Gemüse”. Ich werde mir das Buch in den nächsten Tagen in aller Ruhe zu Gemüte führen und dann berichten.

Die liebenswürdige Art

Das nennt sich dann wohl die liebensürdige Art und Weise meiner beiden Tiger mir zu sagen “Mensch, Dein Hintern ist zu breit”. Zumindest wird’s so zu dritt eng auf meinem Schreibtischstuhl :o)

…und ich sitze sehr bequem :o)

Früher war ich es gewohnt in Klamottenläden schief angesehen und eher belächelt als bedient zu werden. Wenn ich inzwischen zur falschen Größe greife, erwische ich jedoch eher zu groß als „aussichtslos zu klein“.
Schön und gut, derzeit hatte ich noch genau zwei Hosen, die gut genug passten um sie außerhalb des eigenen Wohnzimmers zu tragen und fasste den Beschluss mir eine neue Hose zu leisten. Am liebsten natürlich meine derzeitige Lieblingsjeans (S.Oliver Hüfthose mit ausgestellten Beinen) nochmal in einer Nummer kleiner; soll ja in vier Wochen auch noch passen.

Gestern war ich dann bereits in dem Laden, aus dem ich genau diese Hose hatte und wurde mit einem verständnislosen „ja wenn sie auch was modisches wollen“ aus dem Laden komplementiert. Ja sry aber abgesehen davon dass ich noch lange nicht die Figur habe 7/8 Hosen in weiß zu tragen (will ich auch gar nicht), finde ich diese Exemplare einfach GRAUSAM.

Nun hat Talo auch noch etwas außerhalb im Industriegebiet einen größeren Laden, die unter anderem Restposten raus hauen. Ich also (danke Toni) da heute hin und kaum zu glauben aber wahr: die in Größe 42 (Länge 32) so geliebte Hose gab es dort in 40 und Länge 34. Länge kann man kürzen und lieber trete ich drauf, als dass ich bei Hochwasser keine Gummistiefel brauche. Abgesehen davon, dass ich jetzt erst bemerkt habe wie sehr meine 42 bereits ausgewaschen ist, die 40 in neu war weiter als die 42 nach unzähligen Touren durch die Waschmaschine. So weit so schön. Könnte man meinen „nimm sie mit und freu Dich“. Theortisch. In der Realität war ich sooo knapp davor die Hose nicht mit zu nehmen.

Meint die Verkäuferin, die mir eigentlich gestern schon einreden wollte Hosen in 44 zu brauchen – ja leider arbeitete die selbe aus in der Stadt heute in der Leege - weil ich so dicke Beine hätte (komisch nur dass ich bei der 42 dann’nen Gürtel brauche) in entsprechendem schnippischen Ton „da dürfen Sie sich aber die erste Stunde nicht hin setzen“…. einen Kommentar über ihre zu enge 7/8 Jeans in – geschätzter – 46 und dem weißen Zelt ähm Bluse darüber durch das die Speckröllchen einzeln schimmerten, konnte ich mir gerade noch verkneifen, aber die Bemerkung dass ich auch wo anders kaufen könne, wenn sie hier nichts verdienen wollen würden, konnte ich mir dann doch nicht verbeißen.
Jedem das Seine und ich bin sicher die letzte, die andere verurteilt, aber wenn ich in einem Bekleidungsgeschäft arbeite, sollte ich doch vielleicht auf die Idee kommen mich meiner Figur angemessen zu kleiden und den Frust darüber dass der Speck eben doch überwiegt nicht an Kundinnen aus lassen, die durchaus auch zwei Hosen mit genommen hätte, wäre sie etwas freundlicher bedient worden. Mein Kleidungsstil ist es nun mal geworden die gebliebenen Pfunde gekonnt zu präsentieren statt unter Säcken zu verstecken. Anscheinend bereits ein Grund Neider auf’s Tapet zu rufen…

Wie erwähnt, die Hose war absolut ganz genau exakt was ich suchte… sonst wäre ich auf dem Absatz umgedreht… nochmal sehen werden die mich dort dennoch bestimmt nicht. Weder in der Stadt noch in der Leege.

Die “offizielle” Waage hat’s bestätigt

Was mein Schätzometer am Mittwoch schon ankündigte, wurde heute “offiziell” im Injoy von der Waage bestätigt: 79.8 kg

*freu*

*freu*

*freu*

Sechs Wochen später

Sechs Wochen sind um, wirklich viel abgenommen habe ich nicht, an Erfahrung bin ich (ein Wenig) reicher: die Studie ist um.
Der gestrige Abend stellte den Abschluss dar. Bisher gab es ja nur die siebenundzwölfzigste Erklärung „nein Kartoffeln sind immer noch kein Gemüse“, aber gestern wurde das Ganze dann noch getoppt. Zum Abschluss war eine Kosmetikerin und Stilberaterin, genau genommen Farbberaterin da. Ja so was gibt’s. Wozu auch immer. Auf jeden Fall wurde – da wir ja nun alle abgenommen haben und heiß drauf wären shoppen zu gehen – die Cheffin exemplarisch farbberaten. Alle anderen dann dazu ermuntert das – gegen Geld versteht sich – bei der Beraterin (ohne Zweifel eine nette und freundliche Frau, die wirklich gerne zu tun scheint, was sie tut) im Laden machen zu lassen. Hätte man denjenigen, der am meisten abgenommen hat gewählt, wäre das ja zumindest u.U. noch eine Belohnung für den gewesen, aber Cheffin hat sozusagen eine kostenlose Beratung bekommen, weil sie ja sowieso schon so schön Geld mit uns allen verdient. So weit so gut. Oder eben nicht gut, denn:

1.Auch wenn ich mittlerweile dankenswerter Weise in Kleidung „von der Stange“ passe und keine XXXXL-Sondergrößen in extra teuer mehr benötige: Ich hasse Shoppen. Wenn ich Klamotten brauche und davon habe ich in den letzten 3 Jahren wahrlich genug kaufen müssen, überlege ich mir daheim was ich will und wo ich es bekommen sollte. Meist heißt das wo dann Braunschweig, ich fahre Samstag Morgen mit dem Zug dort hin, gehe in meine zwei Standartgeschäfte, ziehe das aus dem Regal, was ich suchte, probiere es, wenn’s passt wird’s mitgenommen, wenn nicht, habe ich es nicht wollen, gehe noch bei Starbucks einen Kaffee schlürfen, vielleicht noch eine kleine Schleife durch den Hugendubel drehen und ab zurück zum Bahnhof und wieder heim. Punkt.

2.Farbtyp hin oder her, für mich war das alles einfach nur bunt und in Schubladen stecken lasse ich mich schon überhaupt nicht. Auch nicht in der Wahl meiner Kleidungsfarbe. Egal ob ich nun ein Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp bin, nein ich werde mir keinen Lippenstift kaufen und auch weiterhin die Klamotten tragen, die mir gefallen und von denen ICH finde, dass sie mir stehen. Noch mal Punkt.

Nicht zu vergessen Teil 1 der Werbeveranstaltung: Die Nahrungsergänzungsmittel. Ja ich mampfe derzeit auch so vitamindurchtränkte Ballaststoffe zur Darmsanierung, aber nicht weil die Packung schön bunt ist oder „in der heutigen Zeit keine Nährstoffe mehr in den Lebensmitteln sind“, sondern weil ich für mich und meinem Körper was Gutes tun möchte um mich nach vielen Jahren die erst durch Übergewicht und dann durch Abnehmen gequält waren/sind mit meinem Stoffwechsel aus zu söhnen. Und nein, auch wenn man das Zeugs „ein Leben lang“ nehmen kann, ich habe mir ~drei Monate als Kur vorgenommen und werde es auch niemand aufdrängen, der’s nicht haben will. Ich mag kein Schneeballsystem.

Fazit: alles schön und gut, wirklich hilfreich und eine super tolle Sache…. aber eben wohl für eine Zielgruppe, der ich nur sehr bedingt angehöre *seufz*.

Dennoch habe ich jetzt wo’s um ist das Gefühl es zu schaffen. Warum weiß ich selber noch nicht so genau, aber ist ja eigentlich auch egal. Motiviere ich mich eben selber, packe mich an den Ohren und ziehe mich durch die restlichen 9 kg. Hau ruck!

Wieder eine Erfahrung reicher: Sojamilch

Leider habe ich von Kindesbeinen an meine Probleme mit Milch. Diese äußern sich im harmlosesten Fall in einem leichten Kratzen im Hals und können bei gleichzeitigem Vorhandensein einer leichten Erkältung durchaus in ernst gemeintem nach Luft Japsen enden. Trotzdem mag ich Milch, und vor allem meinen selbstgemachten Joghurt zu gerne um nicht den Kratzehals direkt nach dem Genuß in kauf zu nehmen. Gestern wurde ich auf die Idee gebracht es mal mit Sojamilch zu probieren, schmecke auch nach Milch und vielleicht ist das, auf das ich reagiere, dort ja nicht drinnen. Ich also heute los getigert und Sojamilch gesucht.

Bisher kann ich mich nur daran erinnern einmal bewußt Sojamilch getrunken zu haben, das war im Kaffee und ich hatte da Ganze relativ süß in Erinnerung; ist aber schon einige Jahre her.

In meinem inzwischen entwickelten Ehrgeiz Packungen erst von hinten an zu gucken und den Preis nach der Zutatenliste zu lesen, weiß ich nun auch warum ich die so süß in Erinnerung hatte…. es scheint ein Ding der Unmöglichkeit einfach nur SojaMILCH zu bekommen. Soja-Drink, Soja-Reis-Getränk,….. und selbst wenn Sojamilch drauf steh, was ist dann drin? Zucker. Genau: ZUCKER. In der “normalen” Version versteckt sich Rohrzucker als spätestens dritte Zutat in der Liste und in der “Light-Version”, welche übrigens genau so viel Fettgehalt hat wie die “normale”, ist das Ganze dann als Glukosesirup getarnt. Ich wollte es kaum glauben und jede Supermarktmitarbeiterin bei Reweund Herkules tat gut daran mir in dem Moment nicht zu begegnen und von mir gefragt zu werden wo ich denn die SojaMILCH finde….

Letztlich gelang es mir im Reformhaus - für den selben Preis wie das Soja-Zucker-Getränk im Supermarkt gekostet hätte - einen Liter tatsächliche SojaMILCH ohne Vanillegeschmack und bunte Blümchen auf der Packung zu ergattern, aus der ich in den nächsten Tagen Joghurt ansetzen werde. Wir werden sehen ob das Ergebnis die Mühe wert ist oder zumindest unter essbar als Erfahrung abgeheftet werden kann.

Schulung fantastisch - Essen ein Graus

Das im Hotel verfügbare Frühstück waren weiße Semmel und süßer Joghurt, dazu durchscheinender Kaffee. Gut dass die Schulung erst um 9:30 los ging, also hatte ich noch genug Zeit in die Stadtmitte zu fahren und erstmal einen „richtigen“ Kaffee zu trinken, mir auf dem Markt zumindest noch einen Pfirsich als verspätetes Frühstücksobst und einen Apfel und ’nen frischen Roggensemmel für’s Abendessen zu holen.

Zu Mittag gab es dann kartoffelige Suppe, panierten Fisch mit frittierten Kartoffeln und die Freude über das Obst zum Nachtisch wurde sehr schnell getrübt, als es sich bei genauerer Betrachtung als Dosenobst in Zuckerwasser entpuppte… bin ich wirklich so wählerisch geworden? Habe ich mich selbst so verwöhnt?

2kg Möhren bitte

Da meine Kilos im letzten halben Jahr nicht mehr wirklich gepurzelt sind und ich über neue Anregungen auch noch die letzten als lästig empfundenen Pfunde los zu werden dankbar bin, habe ich mich davon überzeugen lassen an einer 6-Wochen-Studie zur Gewichtsreduktion durch Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten” bei uns im Fitnessstudio teilzunehmen, auch wenn ich ja absolut überhaupt nicht der Gruppenzwang-Mensch bin und der Meinung bin niemanden mehr zu brauchen der mir nochmal erklärt warum Kartoffeln kein Gemüse sind. Der Mensch soll ja immer offen für Neues sein und so. ;)
Ich bin mir zwar dessen bewusst (und die denke ich auch), dass der Erfolg bei mir ein anderer sein wird als bei jemandem, dessen Bewegung aus Sofa-Chipstüten-Pendeln und dessen Ernährung aus Fertigmatsch besteht und somit radikal umgekrempelt werden kann, aber auch wenn frau keine Tüte Chips am Tag weglassen und “wenigstens” zwei Mal die Woche Sport einführen kann, kann’s ja nicht schaden mal eine Zeit lang unter Beobachtung zu stehen.

So gab es gestern 2 kg Gemüse:

und heute 2kg Obst:
…und sonst nix.Man sollte nicht glauben wie sehr so eine Möhre im Gegensatz zu einem Apfel sättigt. Obwohl ich gestern ja noch näher am Stoffwechsel Überfordern war als heute, hatte ich gestern nur wirklich Hunger, nachdem ich von einer 2-Stunden Fahrradtour zurück kam, ansonsten ging es. So ein Apfel macht aber irgendwie mehr Hunger als er sättigt.

Natürlich bekommt man keine 2kg Gemüse in Roh und ohne Alles runter. So habe ich gestern morgen drei rohe Möhren gefuttert, mittags gab es dann sowas ähnliches wie Salat und abends eine Suppe aus dem noch zu vernichtenden Gemüse. Die Variationen in Sachen Obst wurden schon mühsamer zu finden. Letztlich sind die Erdbeeren heute morgen unter’m Pürierstab gelandet, die Weintrauben brachten Fieselarbeit mit sich, da ich doch glatt aus Versehen welche mit Kernen erwischt hatte und so erstmal alle auseinander geschnitten und die Kerne raus operiert habe und heute Abend habe ich dann das noch zu vernichtende Obst klein geschnitten, in einem Suppenteller vermischt und Zimt drüber gestreut; kann man sich merken das “Rezept”.

Ab morgen gibt’s wieder “normales” Essen. Für mich ist es annähernd normal, für manch anderen Teilnehmer wird es schwer werden zu jeder Mahlzeit Eiweiß, Roggenbrot, Obst und Gemüse zu sich nehmen zu müssen. Ich werde mein Gemüse zwar weiterhin nicht mit der Briefwaage quälen, aber Salat ohne Öl und Joghurt in der Soße und Finger weg vom Trockenobst wird auch für mich bewusst geschehen müssen und ich bin ernsthaft gespannt ob/welche Veränderung es meinem Gewicht und dessen Zusammensetzung bringen wird.

Ich freue mich ja so auf mein Joghurt morgen zum Frühstück !!!

Ach ja, meine Meeries fanden die Unmengen an Möhrenschalen, Kohlrabiblättern und Apfelbutzen toll, die beiden Fellnasen werden am Ende der Abnehmstudie mächtig zugenommen haben.

Ich habe mir ein Buch gekauft.

Da meine Abnehmerei derzeit nicht so recht vorwärts gehen mag, habe ich mir gedacht man könnte das Konzept ja überarbeiten und habe mir ein Buch gekauft:

“Idealgewicht mit Ayurveda” von Elisabeth Veit

Die Vorfreude war definitiv größer als der Nutzen des Buches. Ob mal als nicht-Hausfrau oder arbeitslos wirklich Zeit hat morgens vor dem Frühstück Sport zu treiben, das sei mal ganz vorsichtig dahingestellt…
Nicht gegen die Lehren des Ayurveda und das Wohlbefinden, das man damit erreichen kann. In diesen steckt sehr viel Wahrheit, schließlich sind es keine Hirngespinste von Ernährungsberatern, die mal eben auch ein Buch schreiben wollten, sondern basiert auf vielen vielen vielen Jahren gesammelter Erfahrungen, wenn auch nicht unbedingt in unserem Kulturkreis.

ABER mit gesundem Abnehmen hat das Buch reichtlich wenig zu tun. Dem Körper gezielt Flüssigkeit zu entziehen und nicht mehr zu zu führen, kann kein Weg zu einem gesunden Körper sein. Man dürfe z.B. maximal 2.5 Liter täglich an Flüssigkeit zu sich nehmen (Getränke, Suppen,…), was mehr als wenig ist und das erst Recht wenn man dazu entschlackende und abführende Lebensmittel zu sich nimmt. Selbstverständlich wird die Waage nach der angeregten vier Wochen”-Kur” weniger anzeigen, aber verlorenes Körperwasser hat nichts mit Abnehmen zu tun.

Der Vier-Wochen-Plan beinhaltet einige ansprechende Rezepte, die ich als Anregung nehmen werde und schmackhafte Kochideen die einen auf die Idee bringen mal anders zu kombinieren, aber einen gesunden Weg zu einem gesunden Gewicht sehe ich hier nicht.

Die ein oder andere Idee, wie Verdauungsgewürze gegen den Appetitt weil’s im Mund noch nach Essen schmeckt oder Honig-Zitronen-Wasser zum Frühstück, werde ich bestimmt eine Zeit lang testen, aber dafür hätte es nicht das ganze Buch gebraucht….

Fazit: eine interessante Ideensammlung für den, der sowieso schon gesund lebt und auch mal was Neues ausprobieren möchte, aber letztlich eine Diät (=Mangelernährung) was ich - auch wenn es die Allgemeinheit nur zu gerne mit gesunder Lebensweise verwechselt - weder anstrebe noch irgendwem empfehlen würde.