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Archiv der Kategorie PurzelKilos
Ownindex 62
2.2.2009 von Das.Sonnenkind.
Mal wieder ein Termin beim Trainer im Fitness-Studio. Die Waage sprach und meinte:
* Fettmasse 38%
* Körperwasser 45.40%
Bei meiner Ungeduld bin ich zwar der Meinung das könnte noch deutlich besser sein, aber es wird werden. Der Weg ist auf jeden Fall der Richtige.
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Wie nimmt man denn so viel ab bitte ?!?
25.1.2009 von Das.Sonnenkind.
Inzwischen sind es gut 45 kg, die gepurzelt sind, und rund 25 davon seit ich in Osterode lebe. D.h. auch meinen „neuen Mitmenschen“ fällt es inzwischen auf und ich werde in letzter Zeit vermehrt gefragt „wie nimmt man denn soviel ab“.
Meine Standartantwort, bevor ich weiß wie viel Information der Fragende wirklich haben will, lautet meistens „mit sehr sehr viel Disziplin“. Für diejenigen, die’s wirklich interessiert, aber auch gerne ein paar Details von Anfang an.
Wirklich dünn war ich noch nie, das typische Hänsel-Opfer in der Schule. Ob die unausgewogenen Ernährung aus Bio-Pampe und Friteusenfraß meiner Kindheit ideal war, vermag ich nicht zu beurteilen, aber irgendwann (Ausreden hab ich tausende, aber schuld bin letztlich ich alleine) nahm die Sache überhand und ich näherte mich den 130kg. Zum Glück kam dann das “Klick” und ich bin aufgewacht. So konnte es nicht weiter gehen. Abgesehen davon dass jeder Klamottenkauf (Kleidergröße 54) zum Spießrutenlauf wurde, wäre es nur noch eine Frage der Zeit gewesen bis mein - eigentlich noch recht junger - Körper mir die Strapazen ernsthaft krumm nimmt.
Nach anfänglichen Endtäuschungen über keinerlei Unterstützung (eher Häme und Kopfschütteln) durch Arzt, Krankenkasse und wer einem noch so ein Leben lang vorgehalten hatte “Sie sind zu dick” habe ich mich selbst an den Haaren genommen, tief Luft geholt und gegen allen Widerstand und Gegenwind begonnen den vielen vielen überflüssigen Pfunden zu Leibe zu rücken.
Den ersten 15kg bin ich mit “low carb” zu Leibe gerückt. Das bedeutet ich habe nahezu vollständig auf Kohlenhydrate verzichtet. Also kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln und natürlich kein Zucker. Das funktionierte erstaunlich gut, aber eben nur ein Stück weit - war vielleicht doch nicht gerade die ausgewogenste Ernährung und mein Körper nicht zufrieden genug damit.
Zum Leidwesen der Weltbevölkerung an Geflügel habe ich in der Zeit mein Vegetarier-Sein abgelegt und somit dann angefangen mich ganzheitlicher und eben ausgewogener zu ernähren.
Inzwischen bin ich bei einer Mischung aus Inform und Methabolic Balance angelangt.
Inform ist ein Konzept “mit gezielter Bewegung, bewusster Ernährung und mentalem Training”. Um die offiziellen Quellen (www.inform-konzept.de) zu zitieren:
Um dem Ziel „langfristige Veränderung des Ess- und Bewegungsverhaltens“ gerecht zu werden, wurde das INFORM-Konzept auf drei Säulen gestellt:
1. Gezieltes Bewegungstraining, denn „ohne Bewegung, bewegt sich nichts!“
2. Bewußte Ernährung, denn „du bist, was du ißt!“
3. Mentales Training, denn „der Erfolg beginnt im Kopf!“
Es gibt das ganze als festen Kurs im Fitness-Studio, aber da ich weder ein Freund von Kochbücher noch Gruppenzwang bin, habe ich mir die Grundideen geschnappt und wurstel eben so alleine vor mich hin.
Metabolic Balance ist ein Stoffwechselprogramm zur Gewichtsregulation – entwickelt von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern.
Mit seiner Hilfe stellen sie Ihre bisherige Ernährung auf ein gesundes, vollkommen ausgewogenes und individuell zugeschnittenes Nahrungsprofil um. Die Grundlage dazu bildet Ihr persönlicher Ernährungsplan, der auf Basis aktueller Labordaten und Angaben zur Gesundheit erstellt wird.
Durch den individuellen Ernährungsplan stellen man seinem Körper alle notwendigen und gesunden Nährstoffe zur Verfügung. Hierbei werden die Nahrungsmittel nicht nach Kaloriengehalt oder Anteil von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten ausgesucht. Auswahlkriterium ist einzig die Auswirkung des Nahrungsmittels auf den Hormonhaushalt. Dadurch regt man den gesunden Stoffwechsel an und fördern eine naturgerechte Insulinausschüttung. (www.metabolic-balance.de)
Meine persönliche Mischung bedeutet, dass ich habe keinen persönlichen MB-Ernährungsplan (zu teuer €$€) habe, sondern halte mich an die Grundregeln und die ungefähren Mengenangaben ohne eben zu wissen ob mein Körper irgendwelche speziellen Wünsche hätte und kombiniere das mit gezielter Bewegung:
• mind. 5 Stunden zwischen den drei Mahlzeiten des Tages um das Insulinspiegel-Karussell möglichst ruhig zu halten
• kein Eiweißdurcheinander, also entweder Fisch oder Fleisch oder Käse oder Joghurt
• Kohlenhydrate nur im bestimmten Rahmen (Roggenbrot statt Nudel, jeden Tag einen Apfel,…)
• kein Chemiemampf wie Geschmacksverstärker usw.
• Finger weg von Light-Produkten (die Meisten davon schmecken eh grausam)
• das Ganze in bestimmten Mengenverhältnissen morgens/mittags/abends
• viel Bewegung
• mindestens 3 Liter Wasser am Tag (das geringste Problem wie ich finde)
• wenn Süßkram, dann ausschließlich zu den Mahlzeiten (Ich muss jedoch inzwischen eingestehen, dass mir „gar nix“ leichter fällt als „ein Wenig“.)
Bewegung heißt in diesem Fall 3-4x die Woche Fitness-Studio. Dort sind dann 2 Runden Zirkel, eine Hand voll Krafttrainingsgerät und 30 Minuten Ausdauertraining angesagt. (Und zur Belohnung gibt’s dann manchmal einen Saunagang)
Naja und dass ich meistens zu Fuß zum Einkaufen gehe, wenn die Straßen zu glibberig zum Motorrad Fahren sind, erklärt sich ja irgendwie auch von selbst.
Damit habe ich im Sommer endlich die 100 durchbrochen und es inzwischen zu Kleidergröße M geschafft.
So weit die Theorie. Dahinter stecken viele „nein Danke“ wenn einem jemand Süßes anbietet, viel Kampf gegen den inneren Schweinehund wenn’s auf dem Sofa einfach wärmer ist als auf dem Weg zum Sport und nicht zu letzt ein dickes Fell gegen so manch Unverständnis mit Kommentaren wie „ach ich habe AUCH mal eine Diät gemacht, hat teuer Geld gekostet dieses Pülverchen xy und geholfen hat’s gar nichts“ und Irrglauben dass Abnehmen mit schlechter Laune einher gehen muss.
Oktober 2005 (~130 kg):
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Leute gibt’s…
19.1.2009 von Das.Sonnenkind.
Es war einmal eine wunderschöne regenbogenfarbige Sweatshirtjacke. Erst war sie zu eng, dann passte sie, dann war sie zu groß und landete *schniff* nach keinen fünf Mal tragen auf Ebay in der Hoffnung einen neuen Besitzer zu finden, der sie zu schätzen weiß – Fehlanzeige. Aber der Reihe nach.
Was tut frau also? Genau, abmessen, fotografieren, Text basteln und Einstellen. Ein hüpsches Foto zeigte die bunten Farben und der Beschreibungstext besagte neben den üblichen Blabla von wegen Email bei Fragen und keine Rückgabe da Privatverkauf:
Regenbogenfarbige Sweatshirtjacke, 100% Baumwolle Ärmel leicht ausgestellt, Reißverschluss, Kapuze und Bauchtasche. Größe 44/46. Weite unter den Armen ~ 53 cm, Länge ~ 58 cm.
Nicht neu, aber in gutem Zustand (siehe Foto) und selbstverständlich frisch gewaschen.
Was würde der normal denkende Mensch bei Interesse tun? Genau, erst ein Maßband bemühen und dann bieten. Normal…. na aber lest selbst was mir eben die Mittagspause erheiterte:
Hallo, ich habe bei Ihnen die Regenbogenfarbene Strickjacke gekauft. Ich frage mich, ob das ein schlechter Witz von Ihnen ist oder was haben Sie vor? Die Jacke kann man unter gr.40 verkaufen aber mehr nicht.Ausgeleiert, Ärmel sind eingelaufen usw. Die ist keine 20,99 € wert. Lassen Sie sich was einfallen und Sie melden sich dann bei mir. Gruß inter_nos_1968
Lieb wie ich bin, habe ich einen freundlichen Roman zurück getippt, gehe aber davon aus dass das mal wieder eine negative Bewertung a la „Frechheit, da verkauft jemand was, das mir dann doch nicht mehr gefällt“ geben und seit man Käufer nicht mehr negativ bewerten kann, merkt das noch nicht mal wer… *seufz*
Auch Ihnen einen schönen Tag.
Da es sich, wie der Autkion eindeutig zu entnehmen ist, um getragene(und gewaschene) Ware handelt, hatte ich zusätzlich zur aufgedruckten Größe die Maße angegeben. Somit konnte jeder potenzielle Käufer nachmessen bevor er bietet. Was Sie “ausgeleierte Ärmel” nennen, ist im Übrigen ausgestellt (in der Artikelbeschreibung explizit erwähnt) und im Schnitt der Jacke begründet - fragen Sie gerne beim Hersteller nach.
Auch wenn ein Artikel nicht gefällt (Foto und Artikelbeschreibung gaben die Jacke bestmöglich wieder) oder passt (die Maße waren angegeben), ist das zwar schade, aber ändern nichts an der Tatsache, dass ich als privater Verkäufer kein Rückgabe- oder Umtauschrecht wegen Nichtgefallen anbieten kann, was mit Abgabe des Gebotes ausdrücklich akzeptiert wurde.
Mit freundlichen Grüßen,
S. Geiger
P.S. Entspräche die Jacke einer Größe 40, hätte ich sie nicht verkauft, dann würde sie nämlich noch passen.
Langsam habe ich wirklich die Nase voll von Ebay. Jeder will Neuware geschenkt und niemand liest auch nur annähernd die Beschreibung durch, bevor er auf „haben will“ drückt. Für die nächste (und dann denke ich auch erstmal letzte) Aktion „mir ist der Inhalt meines Kleiderschrankes zu groß“, werde ich mich nach einem Second Hand Laden oder Kleiderkammer in erreichbarer Umgebung umhören. Lieber das Zeug für’nen guten Zweck verschenkt als in die Tonne gekloppt oder gar wehrlose Ebaykäufer unglücklich gemacht.
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Gute Vorsätze und andere Gewohnheiten
29.12.2008 von Das.Sonnenkind.
Nun habe ich doch noch einen guten Vorsatz für 2009 gefunden. Ich habe mir ein Glas Nutella gekauft und werde es NICHT auf einmal leer essen.
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Augenwischerei und damit auch noch Geld verdienen..
1.12.2008 von Das.Sonnenkind.
Ja ich weiß, mal soll Zeitschriften erst kaufen und dann lesen, aber wer so viel gruselige Werbung in diversen Medien macht, muss schon damit rechnen dass man sich mal ganz frech im Laden den Headliner-Artikel zum überfliegen greift. So habe ich mir eben erlaubt beim all-montäglichen Kühlschrank Füttern ein gewisses klatsch-Blatt, ja meine Oma hat das früher immer gelesen, zu greifen um zu erfahren wie man denn nun drei Kilo an einem einzigen Wochenende abnehmen können soll. Frau will sich ja weiter bilden
Die ersten Zeilen dieses Wahnsinnsartikels besagen dass man mindestens einen „strammen Spaziergang“ pro Tag machen müsse um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Mist, wieder nix mit Pfunden, die auf dem heimischen Sofa beim Lesen schon purzeln.
Tipps gegen Heißhunger versprach die Schlagzeile. Diese sind auch wirklich – in rot und bunt – zu finden und bestehen aus weltbewegenden Neuheiten wie Spaß und Lachen lenken vom Hunger ab. Ach wer hätte das gedacht, wer Sport macht und dabei Spaß hat, nimmt also ab. Ich bin ja so was von baff erstaunt… Ach ja und eine offene Tüte Vanillezucker auf der Fensterbank soll auch das Hungergefühl dämpfen… also ich tippe ja mal darauf, dass auch hier das Prinzip Ablenkung dahinter steckt, denn während man die vielen Ameisen und sonstigen Kriechgetiere, die so eine offene Tüte Zucker nur all zu schnell anlocken wird bekämpft, kann ich mir gut vorstellen, dass einem im Kampf gegen das Getier der Hunger vergeht.
Auch einen kurzen Blick auf die „3 Pfund in drei Tagen“ (oder waren’s Kilo?) Rezepte habe ich geworfen und als ich neben Kalorienangaben von 250kcal pro Portion Zutaten wie Dosenobst, fettreduzierter Käse, Light-Limonade und Spagetti gelesen habe, habe ich diese Zeitschrift gaaaanz schnell zurück ins Regal gepackt – nicht dass noch jemand sagt ich müsse die kaufen – und bin weiter zur Gemüsetheke gewandert um dann letztlich den Laden bewaffnet mit Aubergine, Olivenöl, Vollfettkäse, Pfeffer, Brokkoli, Clementinen, einem Salatkopf und Weichspüler (nein nicht zum Salat Waschen) wieder zu verlassen und damit ganz bestimmt gesünder zu leben.
Nein, nicht mal die super tollen Weihnachtsaufkleber außen drauf hätten die 85ct für dieses Papier gerechtfertigt. Traurig nur, wie viele Leute sich so wirklich Tag für Tag verdummen lassen…
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Noch ein Erfolgserlebnis
26.11.2008 von Das.Sonnenkind.
Seit ich selbst bestimmen kann, was ich anziehe, habe ich IMMER einen Fruit of the Loom Kapuzenpullover. Natürlich einen schwarzen.
Zu Diplomarbeitszeiten, stand ich mit einem in XXL in Labor und der war nicht gerade zu groß… XL ist inzwischen an meinen Bruder gegangen, L wartet aktuell auf Ebay darauf einen neuen Besitzer zu finden und M habe ich mir gerade gegönnt.

(Foto geklaut bei Otto.de)
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Der siebenundzwölfzigste Neustart, aber der definitiv hoffentlich letzte
10.11.2008 von Das.Sonnenkind.
Es ist grausam, ich würde für Schokolade gerade - fast - alles tun. Daher habe ich eine Entscheidung getroffen.
Heute gibt es Schokolade bis mir schlecht wird, also etwa einen Schokoladenpudding und anderthalb Pralinen:

Morgen gibt’s, da ich weiß, dass für meinen Körper ein grausamer Tag ohne Futter die einfachste Methode ist sich wieder zu benehmen, viiiiel Wasser, dazu Gemüsesaft und vor allem fange ich wieder an mit zu schreiben wie viel ich trinke:

Und ab übermorgen wieder konsequent a la MB bis meine 15kg weg sind:

…wäre doch gelacht wenn das dieses Jahr nicht mehr zu schaffen wäre.
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Darf ich vorstellen…
27.10.2008 von Das.Sonnenkind.
…mein neues Haustier, das mich immer anfaucht, wenn ich mehr essen will, als ich soll.

Noch 17 kg
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Experimentalfrühstück
19.10.2008 von Das.Sonnenkind.
Seit eben kann ich meinen eigenen Joghurt machen. *freu*
Kaum war das Geschenkpapier abgewickelt – ok abgerupft *lach – habe ich mich auch gleich in die Küche gestürzt und meinen ersten eigenen Joghurt angesetzt. Man nehme 150g Joghurt, einen Liter Milch und einen Joghurtbereitern (Danke Elke!) und etwas Geduld. Klingt machbar.
Eine nähere Inspektion meines Kühlschrankes ergab neben einer undefinierbaren Menge Landliebe-Joghurt unbekannten Verfallsdatums genau einen Becher Bio-Joghurt von Lidl. H-Milch habe ich, aus der Zeit da ich Kaffee ohne Milch nicht runter bekam, sowieso noch in ausreichender Menge daheim.
Also Gläser ausspülen:

Auffüllen:

Und jetzt waaaaaaaaaaaaaaaaaaaarten……

Ach ja man merke:1 Liter Milch + 150g Joghurt unter der Randbedingung „Vermischen mit dem Zauberstab“ = Aufwischen , da so viel Milchschaum entsteht, dass ein 1.2 Liter Gefäß einfach überläuft.
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95.7 - 93.8 = 1.9
16.9.2008 von Das.Sonnenkind.
09.09.2008: 95.7
16.09.2008: 93.8
Danke Ines.
Nachdem ich vorletzten Samstag mal wieder den totalen „Schokolade in mich rein Stopf“-Anfall bekommen hatte, aber (zum Glück) keine Schokolade daheim hatte, habe ich eine Email an Ines (Injoy-Cheffin und u.a. eine rießen Menge Ahnung von Ernährung) geschrieben. Einen Hilfeschrei.
Anfang des Sommers hatte ich bei ihr einen Infoabend zu Metabolic Balance besucht. Das klang auch alles sehr schlüssig und an sich wirklich machbar (es ist eben was anderes Leute zu kennen, denen diese Methode wirklich deutliche Erfolge beschert hat, als nur davon zu lesen oder gehört zu haben), nur der Geldbeutel, der hätte dabei als aller erstes abgenommen. Da ich das Geld damals einfach nicht hatte, habe ich das Ganze erstmal im Kopf behalten, aber eben nicht einsteigen können.
Ok, das Geld für habe ich immer noch nicht, aber irgendwann reicht der Frust, dass es einfach nicht weiter geht, eben aus an den Punkt zu gelangen „irgendwie bekomme ich das schon zusammen“ und wer weiß, vielleicht lässt sich so’ne Krankenkasse, wenn man’s ihnen nur richtig verkauft auch zu einer anteiligen Unterstützung überreden. Ja, ich bin naiv.
Am Mittwoch letzter Woche habe ich mich dann abends nach dem Training mit Ines getroffen und – was ich super klasse fand, da es mir zeigte, dass es ihr wirklich darum geht mir zu helfen und nicht primär ums Rechnung Schreiben – erstmal ein paar allgemeine Tipps bekommen, mit denen ich ohne größere finanzielle Aufwendungen ein Stück weiter kommen könnte. Da ich nun mal der Meinung bin eigentlich schon gar nicht soviel falsch zu machen in meiner Ernährung (die Schokolade mal außen vor), sind wir so verblieben, dass ich zwei Wochen lang jeden Kaugummi, den ich in mich rein stopfe mit Uhrzeit aufschreibe.
Der Trick war gut. Ein Stück Schokolade, das ist schnell gegessen. Aber ein Stück Schokolade essen mit dem Wissen jetzt erst das Blatt Papier raus ziehen, einen Stift suchen, die Uhrzeit ermitteln und das Ganze notieren zu müssen… drei von vier Schokoladenstückchen überleben auf diese Weise
Auch wenn meine Kollegen mich deutlich belächeln meine „Blumenvase“ (= IKEA 1.-€ Glas, Fassungsvermögen 0.6l) auf dem Schreibtisch zu haben, gebe ich mir Mühe ganz bewusst noch mehr Wasser pro Tag zu trinken. Außerdem lasse ich den Philadelphia auf dem Mittagessen-Brot weg von wegen Eiweiß-Durcheinander und lege dafür eben die ganze Packung Aufschnitt (70-100g) zwischen die beiden Brotscheiben. Im Moment vermisse ich meinen abendliche Liter Kräutertee zwar noch ganz arg, aber was soll ich sagen: es hilft naja und zum Glück war die Tagtraumtee Bestellung „für diesen Winter“ noch nicht abgeschickt.
Also nicht dass ich je bezweifelt hätte, dass Ines Recht hat mit ihrem Wissen samt Erfahrungswerten, aber an sich selbst zu sehen was „nur“ ein Liter Wasser mehr am Tag – ok und ein Wenig Disziplin – bewirken kann…
Der nächste Schritt ist einen Weg zu finden das auch (mindestens) so lange durch zu halten bis ich eben nichts mehr vermisse und aus der 9 eine 6 wird.
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